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    LiberecFreiburg mit letzter Chance in Europa League

    Es soll bloß keiner meinen, der SC Freiburg habe sich in der Europa League schon aufgegeben. «Der Ehrgeiz ist sehr groß», verkündete Offensivspieler Sebastian Freis vor dem Match bei Slovan Liberec.

    Fokussiert
    Freiburgs Sebastian Freis konzentriert sich voll auf die Europa League.
    Foto: José Sena Goulao - DPA

    «Wir wissen, dass wir noch alles in der eigenen Hand haben, obwohl wir die letzten Spiele so schlecht gespielt haben», sagte Freis weiter. In der Tat verbreiteten die Breisgauer in den bisherigen vier sieglosen Partien der Gruppe H alles andere als Glanz - zuletzt wurden die Spieler in Interviews sogar schon gefragt, ob sie im Europacup überhaupt noch alles geben wollen.

    Durch das 1:0 bei Eintracht Braunschweig jüngst in der Fußball-Bundesliga haben die Freiburger aber neuen Mut geschöpft - in Tschechien könnten sie nun auch international die Aufholjagd starten. Die Rechnung ist relativ einfach: Mit zwei Siegen in Liberec und zum Abschluss der Gruppenphase zu Hause gegen den FC Sevilla (12. Dezember) stünde das Team von Christian Streich in der Runde der letzten 32 - und der verpatzte Europa-League-Auftakt wäre vergessen.

    Der Sieg in Braunschweig habe «wahnsinnig» gut getan, erklärte Torhüter Oliver Baumann. «Darauf müssen wir aufbauen.» Aufgeben gilt also nicht, doch klar ist auch: Bei einer weiteren Niederlage ist die K.o-Runde verspielt. Ein hohes Unentschieden mit mindestens 3:3 Toren würde eine nur noch theoretische Chance aufs Weiterkommen lassen.

    Die Zweifel im Umfeld des Sportclubs sind jedoch nicht wegzudiskutieren. Da sorgte das 0:0 im zurückliegenden Gruppenspiel bei GD Estoril Praia in Portugal für zusätzliche Ernüchterung. Hinter Spitzenreiter Sevilla, der acht Punkte hat, und Liberec (6) liegen die Freiburger nach drei Unentschieden und einer Niederlage derzeit nur auf Rang drei (3) vor Schlusslicht Praia (2). Zweiter müssen die Südbadener mindestens werden, um in der Europa League zu überwintern. Ob sie dafür über sich hinauswachsen?

    Trainer Streich betonte in der Vergangenheit jedenfalls stets, dass die Bundesliga Priorität habe. Angesichts des Abstiegskampfes erscheint das nachvollziehbar. Zudem fehlen ihm im Stadion U Nisy weiter die verletzten Jonathan Schmid, Vegar Eggen Hedenstad, Mensur Mujdza, Kapitän Julian Schuster und Marco Terrazzino. Nicolas Höfler und Karim Guédé sind gesperrt. Vladimir Darida (Bauchmuskelzerrung) konnte Anfang der Woche noch nicht mit der Mannschaft trainieren.

    Das 2:2 im Hinspiel gegen Liberec zeigte aber, dass der Tabellenvierte der tschechischen Gambrinus-Liga schlagbar ist. Damals führte die Freiburger Elf bereits mit 2:0, ehe sie den Sieg mit haarsträubenden Patzern noch verspielte.

    Seine Generalprobe hat Liberec im Unterschied zu den Südbadenern in den Sand gesetzt: Am Samstag verlor die Elf von Trainer Jaroslav Silhavy zu Hause mit 0:1 gegen Dukla Prag. Dennoch warnte Freiburgs Co-Trainer Lars Voßler vor dem bisher wichtigsten Gruppenspiel: «Liberec ist eine intakte, eingespielte und sehr konterstarke Mannschaft. Es wird eine sehr schwere Aufgabe.» Das ist für den SC Freiburg in der Europa League aber nichts Neues.

    Die voraussichtlichen Aufstellungen:

    Slovan Liberec: Hrosso - Kusnir, Kovac, Kelic, Frydek - Sackey, Rybalka - Sural, Pavelka, Delarge - Rabusic

    SC Freiburg: Baumann - Sorg, Höhn, Krmas, Günter (Lorenzoni) - Ginter, Fernandes - Freis, Mehmedi, Coquelin (Klaus) - Hanke

    Schiedsrichter: Stefan Wittberg (Schweden)

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