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    BerlinFinanz-Studie: Bayern rückt an Europas Top 3 heran

    Der FC Bayern rückt im Ranking der umsatzstärksten Fußball-Clubs der Welt dem Spitzentrio immer näher. Der deutsche Rekordmeister erwirtschaftete in der vorigen Saison einen Umsatz von 323,0 Millionen Euro, wie aus einer Studie der Beratungsfirma Deloitte hervorgeht.

    Krösus
    Der Vorstandsvorsitzende Karl Heinz Rummenigge steht mit Bayern München auf Platz vier der europäischen Umsatzrangliste.

    Das entspricht einem Anstieg von 11,6 Prozent im Vergleich zur vorangegangen Saison. Vor allem durch den Gewinn des Doubles aus Meisterschaft und Pokal und den Einzug ins Champions-League-Finale durchbrachen die Bayern als erster Bundesligist die Umsatz-Schallmauer von 300 Millionen Euro. Transfererlöse werden in die Rangliste nicht eingerechnet.

    Unangefochtener Spitzenreiter ist Spaniens Rekordmeister Real Madrid mit einem Umsatz von 438,6 Millionen Euro vor dem Erzrivalen FC Barcelona mit 398,1 Millionen Euro. Manchester United folgt auf Rang drei: Die Engländer setzten in der Saison 2009/2010 349,8 Millionen Euro um. Zu Gewinnen und Verlusten der Clubs äußern sich die Autoren der Studie nicht.

    Insgesamt erwirtschafteten die 20 umsatzstärksten Fußballclubs der Welt, die erwartungsgemäß allesamt in Europa beheimatet sind, einen Umsatz von 4,3 Milliarden Euro. Das ist ein Plus von 8,3 Prozent im Vergleich zur Vorsaison. Erstmals wurde damit die 4-Milliarden-Marke geknackt. Mit sieben Vertretern unter den Top 20 stellt die englische Premier League den Großteil der Vereine.

    Die Bundesliga ist in dem Ranking mit vier Clubs - und damit einem weniger als vor einem Jahr - vertreten. Neben den Bayern schafften es der Hamburger SV mit einem Umsatz von 146,2 Millionen Euro, Schalke 04 (139,8) und der VfB Stuttgart (114,8) in die Top 20. Borussia Dortmund und Werder Bremen rutschten auf die Ränge 22 und 28.

    Wegen des Plans der Europäischen Fußball-Union (UEFA), Vereine strengeren Finanz-Regeln zu unterwerfen, könnten die Umsätze künftig wieder zurückgehen. Die Clubs seien «aufgrund der Einführung des UEFA Financial Fairplay zukünftig mehr denn je dazu angehalten, ein vernünftiges Kostenmanagement zu betreiben», meinte Deloitte-Experte Christian P. Schneider.

    Die Beratungsfirma bezieht sich nach eigenen Angaben in ihren Berechnungen auf Zahlen aus veröffentlichten Jahresbilanzen und weiteren verlässlichen Quellen. Spielertransfers sowie signifikante Erlöse aus Nichtfußballaktivitäten oder Finanztransaktionen wurden nicht berücksichtigt.

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