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    FC Augsburg hadert mit Remis gegen Freiburg

    In einem „Kampfspiel“ trennen sich Augsburg und Freiburg 1:1. Mit dem Punkt können nur die Gäste gut leben. Der FCA hat Glück, dass Torwart Hitz nicht Rot sieht. Die Lage unten spitzt sich zu.

    FC Augsburg - SC Freiburg
    Freiburgs Florian Niederlechner schießt den Ball per Strafstoß zur 1:0-Führung.
    Foto: Stefan Puchner - dpa

    Augsburg (dpa). Die Augsburger Arena verließen nur die Gäste aus Freiburg halbwegs zufrieden. Für die heimschwachen Hausherren war das 1:1 (1:1) gegen den starken Aufsteiger aus dem Breisgau dagegen zu wenig im sich zuspitzenden Abstiegskampf der Fußball-Bundesliga.

    „Drei Punkte wären verdient gewesen“, urteilte FCA-Coach Manuel Baum angesichts der größeren Torchancen. Der Relegationsrang ist bei 29 Punkten ganz nah. Die Leistung aber machte Baum Mut für den Saisonendspurt: „Wir haben gezeigt, dass wir in die Liga gehören.“

    Vor 28 843 Zuschauern gingen die Freiburger, die mit 35 Punkten weiterhin in Reichweite eines Europa-League-Platzes liegen, durch einen Foulelfmeter von Florian Niederlechner in Führung (30. Minute). Konstantinos Stafylidis glich acht Minuten später mit einem Kopfball aus. „Heute war nicht mehr drin mehr als der Punkt“, urteilte Trainer Christian Streich.

    Die Spielkultur kam in den 90 Minuten oft zu kurz. Viele Fouls, Unterbrechungen und ungenaue Pässe schadeten dem Spielfluss. „Es war ein enormes Kampfspiel“, sagte Freiburgs Torschütze Niederlechner. Aufregend wurde es erstmals, als Jeffrey Gouweleeuw einfach mal abzog und den Ball an die Latte des Freiburger Tores knallte (26.).

    Direkt danach prallte im Strafraum ein Kopfball von Kevin Danso an die Hand von SC-Profi Nicolas Höfler, aber Schiedsrichter Sascha Stegemann pfiff nicht. Fehlentscheidung, schimpfte FCA-Manager Stefan Reuter später: „Es war ein hundertprozentiger Handelfmeter!“

    Unstrittig war danach der Strafstoß auf der Gegenseite, als die Augsburger Abwehrreihe nach der Auswechslung von Gouweleeuw (Knie) noch unsortiert war. Janik Haberer schickte Mike Frantz steil. Der spielte Marwin Hitz aus und wurde von dem Augsburger Torwart gefoult. Hitz kam mit der Gelben Karte davon, und Niederlechner traf vom Punkt. Es hätte durchaus auch die Rote Karte für den FCA-Torwart geben können. „1:0 und ein Mann mehr, das hätte uns geholfen“, haderte Niederlechner mit der Entscheidung des Schiedsrichters.

    Die Augsburger schlugen noch vor der Pause zurück. Eine Flanke von Georg Teigl konnte Stafylidis ungestört von Gegenspieler Lukas Kübler einköpfen. Martin Hinteregger hatte sogar das 2:1 auf dem Fuß. Nach einer Balleroberung gegen Freiburgs Kapitän Julian Schuster schoss der Österreicher aus spitzem Winkel, aber der von Alexander Schwolow mit der Schulter abgewehrte Ball prallte ans Außennetz (45.).

    Augsburg wollte nach dem Seitenwechsel mehr. Es fehlte aber bei allem Einsatz ein überzeugender Offensivplan. Freiburg setzte Nadelstiche, Maximilian Philipp prüfte Hitz mit einem Flachschuss (61.). Baum zog schließlich seinen letzten Joker, wechselte für den verletzten Jan Moravek den leicht angeschlagenen Raul Bobadilla (64.) ein.

    Dieser sollte mehr Wucht ins Angriffsspiel bringen. Das tat der Nationalspieler aus Paraguay auch. Seine präzise Flanke köpfte Moritz Leitner in der 80. Minute freistehend am Freiburger Tor vorbei. „Wir waren dem Sieg einen Ticken näher“, haderte FCA-Keeper Hitz nach dem Remis mit der Chancenverwertung. „Es wird bis zum Schluss ganz eng bleiben“, prophezeite Teamkollege Hinteregger. Die erneut siegreichen Konkurrenten Werder Bremen und VfL Wolfsburg konnten in der Tabelle nach Punkten mit dem FC Augsburg gleichziehen.

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