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    LondonEngland diskutiert Änderung der Abstiegsregel

    Die Forderung einiger ausländischer Clubbesitzer nach einer Abschaffung der Abstiegsregel ist in der Premier League auf scharfe Kritik gestoßen.

    Absage
    Manchester Uniteds Coach Alex Ferguson ist gegen die Abschaffung der Abseitsregel.
    Foto: Jose Sena Goulao. - DPA

    «Das wäre der absolute Selbstmord für die Liga und für die Teams in der zweitklassigen Championship Division», sagte Manchester Uniteds Trainer Sir Alex Ferguson der Zeitung «Daily Mail», «denn damit würde man ihnen die Türen zur finanziell lukrativen Premier League verschließen.»

    Amerikanische und asiatische Clubeigentümer hatten sich zuvor dafür ausgesprochen, dass kein Verein mehr aus der ersten englischen Fußball-Liga absteigen muss. Die Premier League erklärte in einer Mitteilung eine Änderung von Auf- und Abstiegsregularien für «nicht verhandelbar».

    Richard Bevan, Geschäftsführer des Trainerverbandes League Managers Association, hatte den Stein ins Rollen gebracht. «Amerikanische und asiatische Clubeigentümer haben intern über ein Ende der Abstiegsregel gesprochen, um den englischen Spitzenfußball zur geschlossenen Gesellschaft zu machen», sagte er am Montag bei einer Konferenz in London. Welche Vereine diese Pläne konkret forcierten, sagte Bevan nicht. Insgesamt 14 der 20 Premier-League-Clubs müssten einer solchen Regeländerung zustimmen.

    Derzeit befinden sich zehn Premier-League-Vereine in der Hand ausländischer Besitzer, darunter unter anderen die Champions-League-Kontrahenten von Bayern München und Bayer Leverkusen, Manchester City und der FC Chelsea. «Wenn noch vier oder fünf Clubs mehr von neuen Eigentümern geführt würden, wäre eine Regeländerung möglich», so Bevans Befürchtung.

    Neben Ferguson übten weitere Verantwortliche aus der Premier League scharfe Kritik an den Planspielen der ausländischen Investoren. Peter Coates, englischer Eigentümer von Stoke City, bezeichnete Auf-und Abstieg als «Lebensader des britischen Fußballs». «Mit Blick auf unsere Traditionen», so der Chef des deutschen Profis Robert Huth in einem Interview, «wäre das absolut undenkbar».

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