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    DüsseldorfDüsseldorfs Serie hält - 0:0 gegen Freiburg

    Norbert Meier und Christian Streich waren sich absolut einig in ihrem Statement. Die Fußballlehrer von Bundesliga-Rückkehrer Fortuna Düsseldorf und des SC Freiburg wählten nach dem 0:0 vor 26 862 Zuschauern die gleichen Worte.

    Fortuna Düsseldorf - SC Freiburg
    Der Düsseldorfer Andrey Voronin (l) gewinnt das Kopfballduell gegen den Freiburger Mensur Mujdza.
    Foto: Jonas Güttler - DPA

    Streich legte vor: «Wir hätten natürlich schon lieber gewonnen.» Meier zog nach. «Ich schließe mich eins zu eins an: Auch wir hätten lieber gewonnen» - zwei Tage nach seinem 54. Geburtstag waren Meiers Fortunen näher dran: In der Schlusssekunde traf der in der 71. Minute eingewechselte «Joker» Nando Rafael die Latte.

    Ein Sieg wäre nicht verdient gewesen. Denn Düsseldorfs Manager Wolf Werner hielt eines ganz klar fest: «Die Mannschaft hat zu viele Fehler gemacht, die wir eigentlich längst ad acta gelegt hatten.» Immerhin: Die Serie hielt, der Aufsteiger ist weiter ungeschlagen und als einziges Team ohne Gegentreffer. Auch die Heimbilanz hat Bestand: Mit dem torlosen Remis bleiben die Rheinländer im Jahr 2012 vor eigenem Publikum ohne Niederlage. Freiburg gelang auch im fünften Erstligaspiel gegen die Fortuna kein Sieg.

    Es war eine sehr zerfahrene Partie. Bei der Fortuna, die nur in der Anfangsviertelstunde Vorteile hatte und danach schlicht zu unpräzise wurde, lief in der Offensive fast nichts zusammen, und auch die Abwehr wackelte ein ums andere Mal, ohne dass die spielerisch gefälligeren Breisgauer hieraus Kapital schlagen konnten. Werner warnte vor der Englischen Woche mit den Partien bei Mitaufsteiger Fürth am Dienstag und gegen Champions-League-Starter Schalke am Freitag: «Da muss sich die Mannschaft erheblich steigern.»

    Es gab zu wenige Düsseldorfer, die sich offensiv etwas trauten. Kapitän Andreas Lambertz versuchte es in der 35. Minute wenigstens einmal - Gästekeeper Oliver Baumann musste sich lang machen, um einen Treffer zu verhindern. Auf der Gegenseite klärte Fabian Giefer Karim Guédés Neun-Meter-Schuss (38.). Vier Minuten danach zog Cedrick Makiadi ab, traf aber bei seinem Volley das Fortuna-Gehäuse nicht.

    Auch nach dem Wechsel änderte sich wenig an den Verhältnissen, obwohl sich Düsseldorfs zweifachem Saisontorschützen Dani Schahin die erste Gelegenheit bot. Er vergab aber kläglich (52.). Freiburg drängte auf das Führungstor, die Entlastungsangriffe der Fortuna wurden immer seltener. In der 70. Minute stand Freiburgs Jonathan Schmid völlig frei, wusste aber mit dem Querschläger des Düsseldorfer Griechen Stylianos Malezas nichts anzufangen.

    Richtig turbulent wurde es erst ganz am Schluss: In einer von Hektik geprägten Nachspielzeit hätte die Fortuna fast noch zum zweiten dreifachen Punktgewinn nach dem 2:0-Auftaktsieg in Augsburg getroffen. Doch Rafaels Schuss ging an das Aluminium, der ebenfalls eingewechselte ehemalige Freiburger Du-Ri Cha setzte den Abpraller über die Latte.

    Spieldaten:

    Ballbesitz in %: 40,5 - 59,5

    Torschüsse: 11 - 11

    gew. Zweikämpfe in %: 55,2 - 44,8

    Fouls: 13 - 17

    Ecken: 3 - 6

    Quelle: optasports.com

    Fußball - Spielberichte
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