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  • Polizei-Gewerkschaft: DFL soll Sicherheit bezahlen

    Osnabrück (dpa). Die Deutsche Fußball Liga DFL soll pro Saison eine Sicherheitsgebühr von 75 Millionen Euro zahlen. Das fordert der Chef der Deutschen Polizeigewerkschaft (DPolG), Rainer Wendt.

    Die 75 Millionen Euro seien ungefähr die Hälfte der Kosten für den Einsatz der Polizeibeamten pro Spielzeit, meinte Wendt in einem Interview mit der «Neuen Osnabrücker Zeitung». Nach seinen Angaben müssen Polizisten inzwischen rund 1,5 Millionen Arbeitsstunden in einer Saison für die Fußball-Vereine leisten. Das entspreche der Jahresarbeitsleistung von etwa 1200 Polizisten.

    Der Gewerkschafts-Chef forderte den neuen Vorsitzenden der Innenministerkonferenz (IMK), Hamburgs Innensenator Christoph Ahlhaus, auf, mit der DFL bereits für die nun in der Bundesliga und 2. Liga beginnenden Rückrunde der laufenden Saison eine Kostenbeteiligung für Polizeieinsätze zu vereinbaren. «Wir begrüßen es, dass Innensenator Ahlhaus die Vereine in die Pflicht nehmen will. Nun muss er seinen Worten schnell Taten folgen lassen», sagte Wendt. «Es muss Schluss damit sein, dass die Bürger mit ihrem Steuergeld für Millionäre in kurzen Hosen die Zeche zahlen.»

    CDU-Politiker Ahlhaus hatte bei der Übernahme des Vorsitzes der Innenministerkonferenz angekündigt, die zunehmende Gewalt von Fußball-Fans zum Schwerpunkt der IMK-Arbeit machen zu wollen. Die hohen Kosten für die Polizeieinsätze seien den Bürgern nicht mehr zumutbar. Ahlhaus kündigte Gespräche mit dem Deutschen Fußball-Bund und der DFL an, in denen auch über eine Kostenbeteiligung gesprochen werden müsse.

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