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    München1860 München uneinig: Fans gegen «Löwen»-Rettung

    Die Vereinsführung kämpft seit Tagen gegen den finanziellen Kollaps - doch die Anhänger des schwer angeschlagenen Fußball-Zweitligisten TSV 1860 München lehnen eine Rettung des Clubs offenbar ab.

    1860-Fans
    Den Anhängern des TSV 1860 München steht möglicherweise eine harte Zeit bevor.
    Foto: DPA

    «Wir, die Fans des TSV 1860 München, wollen einen Neuanfang», heißt es in einer Internet-Erklärung der «Fanszene 1860». Am Freitag hatten bereits mehr als 60 Fanclubs die Petition unterschrieben. Sie soll dem Vorstand auf der Mitgliederversammlung der Fußball-Abteilung am Sonntag übergeben werden.

    Bis Mitte kommender Woche müssen die Sechziger acht Millionen Euro auftreiben, um die drohende Insolvenz abzuwenden. Doch für die Fans ist der Club längst gestorben: «Der Verein ist am Ende und wird nur noch künstlich am Leben gehalten», heißt es in der Erklärung. 1860 München hänge an «der schäbigen Beatmungsmaschine des FC Bayern».

    Der Stadtrivale organisiere die Rettung, damit der Zweitligist weiter die Stadionmiete zahle. Dem Rekordmeister drohen bei einer Pleite der Sechziger Mindereinnahmen in der Allianz Arena von bis zu 50 Millionen Euro. Der FC Bayern hatte die «Löwen» bereits im April 2006 vor der Insolvenz bewahrt. Für rund elf Millionen Euro kaufte der Bundesligist den Sechzigern die Anteile an der Stadion-GmbH ab. Der Ortsnachbar will nun erneut helfen. Ein Zwölf-Millionen-Euro-Rettungspaket mit Beteiligung des FC Bayern, eines ausländischen Investors, einer deutschen Privatbank, der Landesbank sowie der Stadtsparkasse soll den Untergang des Traditionsclubs verhindern.

    Die «Löwen»-Fans nehmen dagegen sogar einen Neustart in der Bayernliga in Kauf: «Wir, die Fans des TSV 1860, lehnen eine weitere Rettung mit Millionen aus der Kasse des roten Lokalrivalen grundsätzlich ab.»

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