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    StuttgartStuttgarts Schneider setzt auf «Turnaround»

    Der Ernstfall Europa League wird für Stuttgarts neuen Trainer Thomas Schneider gleich zur millionenschweren Bewährungsprobe. Der Nachfolger von Bruno Labbadia steht gegen HNK Rijeka erstmals in der Verantwortung - und in dem Alles-oder-Nichts-Spiel des VfB sofort unter Druck.

    Gefordert
    Thomas Schneider muss gleich in seinem ersten Spiel ein große Hürde nehmen.
    Foto: Daniel Bockwoldt - DPA

    «Natürlich ist der Druck da, aber ich freue mich darauf», sagte der 40-Jährige vor dem Playoff-Rückspiel gegen die Kroaten. «Für mich ist Druck mehr Ansporn als Belastung.»

    Trotz des 1:2 im Hinspiel ist für Schneider der Einzug in die Gruppenphase der Europa League Pflicht. Sonst drohen Zusatzeinnahmen von mehreren Millionen Euro verloren zu gehen. «Von der Qualität her müssen wir das packen. Ohne Wenn und Aber», bekräftigte er, warnte jedoch zugleich: «Das wird morgen keine Spaßveranstaltung.» Der frühere U-17-Coach des VfB weiß: «Das ist eine extrem schwierige Aufgabe in einer brutalen Situation.»

    Gedanken an ein mögliches Scheitern will der 40-Jährige gar nicht zulassen. «Es ist eine Chance, den Turnaround zu schaffen und dann den Schwung ins Wochenende mitzunehmen», betonte Schneider. Raus aus dem Millionenspiel? Daran denkt auch Fredi Bobic nicht. «Da wollen und werden wir weiterkommen», sagte der Sportvorstand trotz der ernüchternden Bilanz von nur einem Sieg aus sieben Pflichtspielen. «Sie müssen den Bock umstoßen. Davon bin ich felsenfest überzeugt.»

    Wie so oft nach einem Trainerwechsel geht es für Schneider auch darum, Christian Gentner & Co. wieder den Glauben an die eigene Stärke zurückzugeben. Viel Zeit dazu hatte der frühere Verteidiger nicht. Sein erstes Training leitete Schneider am Dienstag, in der ersten Bewährungsprobe geht es gleich um bare Münze. Schneider hat jedoch unter den Spielern Aufbruchstimmung wahrgenommen.

    Mit fast 5,7 Millionen Euro kassierten die Schwaben in der vergangenen Europa-League-Saison so viel Geld wie kein anderer Bundesligist. Zusätzlich gab es nach «kicker»-Angaben noch einen Nachschlag von fast 3,7 Millionen Euro von der Deutschen Fußball Liga. Geld, das der VfB gut gebrauchen kann. Aber weit entfernt von den Einnahmen aus der Champions League. Krösus FC Bayern München kassierte da allein von der Europäischen Fußball-Union mehr als 55 Millionen Euro für seinen Titel.

    Doch auch die Europa League hat ihren Reiz. Die Aussichten im Laufe des Wettbewerbs eventuell auf Gegner wie den AC Florenz, Besiktas Istanbul oder Tottenham Hotspur zu treffen, wollen sich die Schwaben nicht verbauen. Nach dem 1:2 im Hinspiel wird Schneider seine Elf offensiv ins Rennen schicken. Das entspricht seinem Naturell als Coach und ist in dem Wettbewerb gegen den noch ungeschlagenen Zweiten der kroatischen Eliteklasse schlichtweg überlebenswichtig.

    Auf wen Schneider in dem Schlüsselspiel vertrauen wird, ist reine Spekulation. Setzt er vielleicht auf den erst 17-jährigen Timo Werner, um ein Zeichen für die Jugend zu setzen? Oder belässt er es bei taktischen Umstellungen? Egal. Hauptsache Weiterkommen, heißt es für den VfB.

    Voraussichtliche Aufstellungen

    VfB Stuttgart: Ulreich - Sakai, Rüdiger, Schwaab, Molinaro - Gentner, Boka - Werner, Leitner, Cacau - Ibisevic

    HNK Rijeka: Vargic - Tomecak, Leskovic, Maric, Skarabot - Pokrivac, Males - Kvrzic, Alispahic, Sharbini - Benko

    Schiedsrichter: Martin Hansson (Schweden)

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