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    StuttgartStuttgarter Niedermeier kämpft sich zurück

    Zwei Tritte gegen die Werbebande, lautes Gebrüll und grimmiger Blick: Sein spätes Ausgleichstor zum 2:2 (1:1) gegen Steaua Bukarest löste in VfB-Verteidiger Georg Niedermeier heftige Emotionen aus.

    Emotionen
    Stuttgarts Georg Niedermeier reagiert sich nach seinem Ausgleich an der Werbebande ab.
    Foto: Jan-Philipp Strobel - DPA

    Das Hadern mit seinem verlorenen Stammplatz, der Ärger über die vielen vergebenen Stuttgarter Chancen und wohl auch etwas Erleichterung nach seiner fehlerhaften Vorstellung explodierten in der 85. Minute. «Klar war da auch Frust dabei, keine Frage», sagte Niedermeier nach dem ersten Gruppenspiel in der Europa League. «Wer meine Situation mitverfolgt hat, der weiß, dass ich momentan sehr enttäuscht bin.»

    Statt wie in der Rückrunde fester Bestandteil der Mannschaft zu sein, spielt der Fußball-Profi in dieser Saison nur eine Nebenrolle. «Ich habe eine ordentliche Vorbereitung gehabt, dann so eine sportliche Entscheidung - das war wie ein Schlag ins Gesicht.» Eine Aussage, die Fredi Bobic gar nicht gefiel. «Irgendwann ist eine Grenze erreicht, und dann muss man aufpassen», warnte der Sportdirektor auf einer Pressekonferenz. Die Spieler müssten darauf achten, «dass der eine oder andere sich selbst nicht überschätzt». Wer nach außen hin so selbstbewusst auftrete, der solle «das auf dem Platz auch mal zeigen».

    Nach der Dopingkontrolle hatte Niedermeier in eigener Sache gesprochen. «Wir haben zwei Gegentore bekommen. Das kreide ich mir auch ein Stück weit mit an. Aber ich denke, ich habe meine Sache ordentlich gemacht heute. Ich habe meine Visitenkarte abgegeben», meinte der Innenverteidiger. «Ich habe versucht meine Jungs mitzunehmen, habe viel gesprochen, ich fühle mich da jetzt nicht unbedingt angesprochen», sagte der 26-Jährige mit Blick auf die von Bruno Labbadia bemängelte fehlende Kommunikation in der Abwehr.

    Ob der Bayer seinen Trainer aber wirklich überzeugen konnte, ist mehr als fraglich: Nicht nur beim 1:1 durch Alexandru Chipciu (6. Minute) nach Vedad Ibisevics Führung (5.) sah die Hintermannschaft schlecht aus.

    Wie der gesamten Defensive unterliefen Niedermeier haarsträubende Fehlpässe im Spielaufbau. Zu jedem Zeitpunkt des Spiels mussten die nur 17 155 Fans in der Mercedes Benz-Arena fürchten, dass die VfB-Abwehr dem rumänischen Team ein Gastgeschenk macht. «Wenn man viel Ballbesitz hat, ist klar, dass auch mal Fehler passieren. Ich finde es besser, wenn man Fehler macht, aber dafür auch was riskiert», erklärte Niedermeier. Mit seiner Kritik hat er womöglich zu viel riskiert. Ob der Verteidiger eine Strafe befürchten muss? «Kein Kommentar», sagte Bobic.

    Niedermeier war aber nicht alleine, die ganze Viererkette machte immer wieder grobe Fehler. So verursachte Maza als zweiter Innenverteidiger den Elfmeter zum 1:2 durch Raul Rusescu (80.). Labbadias Problem: Durch die Verletzungen von Tim Hoogland und Cristian Molinaro hat er absehbar keine Alternativen. Kapitän Serdar Tasci fehlte zudem wie gegen Düsseldorf mit Oberschenkelproblemen.

    Auch die mit nur einem Bundesliga-Tor wenig furchteinflößende Offensive hatte ihren Anteil am Punktverlust. Insgesamt dreimal Latte und Pfosten, dazu mehrere vergebene Großchancen - Ibisevic, Cacau und Co. machten viel zu wenig aus ihren Chancen. «Heute waren die Schwankungen extrem groß», sagte Labbadia. In das Bundesliga-Spiel gegen Werder Bremen am Sonntag geht der VfB nun mit dem Druck aus fünf sieglosen Pflichtspielen hintereinander.

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