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    NikosiaGladbachs Wendt verschießt Elfer - 0:0 bei Limassol

    Borussia Mönchengladbach bot keine gute Leistung - und vergab beim Einstand in die Gruppenphase der Europa League sogar einen Strafstoß. Das 0:0 in Nikosia gegen AEL Limassol war keine Ruhmestat der Elf vom Niederrhein.

    Verpatzt
    Oscar Wendt verschießt den Handelfmeter für Gladbach.
    Foto: Maurizio Gambarini - DPA

    Pechvogel Oscar Wendt hat den Fehlstart von Gladbach in der Europa League perfekt gemacht. In der letzten Sekunde der Sieben-Minuten-Nachspielzeit scheiterte der danach untröstliche schwedische Fußballprofi mit einem umstrittenen Handelfmeter an der Unterkante des Aluminiums.

    Durchgesetzt
    Alexander Ring (l) hat von Limassols Marios Nikolaou den Ball erobert.
    Foto: Maurizio Gambarini - DPA

    Der Poker von Trainer Lucien Favre bei Zyperns Meister AEL Limassol endete Unentschieden - für die Borussia angesichts der Top-Gruppengegner Olympique Marseille und Fenerbahce Istanbul eindeutig zu wenig. «Das Leben ist jetzt nicht vorbei. Wenn ich zwei Millimeter niedriger treffe, ist er drin und wir jubeln alle», meinte Wendt nach seinem Fehlschuss.

    Nachdenklich
    Gladbachs Trainer Lucien Favre schaut nicht glücklich aus.
    Foto: Maurizio Gambarini - DPA

    Beim vermeintlich leichtesten Konkurrenten in der Gruppe C, in der die Borussia gegen Istanbul am 4. Oktober und gegen Marseille am 25. Oktober jetzt zwei Heimspiele hat, hatte Trainer Lucien Favre kräftig rotieren lassen. Ohne Spielgestalter Juan Arango, Zwölf-Millionen-Mann Luuk de Jong und Kapitän Filip Daems blieb die Borussia den Beweis ihrer Klasse der Vorsaison aber zu oft schuldig.

    Torchance
    Von Marios Nikolaou (r) behindert bringt Mike Hanke (M) den Ball nicht in Limassols Tor.
    Foto: Maurizio Gambarini - DPA

    Favre selbst fand den Auftritt «okay. Wir hatten mehrere gute Chancen und hätten schon nach fünf Minuten führen können.» Favre wehrte sich gegen mögliche Misstöne. «Es ist viel zu leicht, das zu kritisieren», bemerkte er zu seinen Maßnahmen. Dass Wendt den Strafstoß vergab, war für den Chefcoach schlicht «schade».

    War nichts
    Mike Hanke gestikuliert nach einer verpassten Chance für Gladbach.
    Foto: Maurizio Gambarini - DPA

    «Ich finde das gut und nötig», hatte Favre vor Spielbeginn im TV-Sender Sky die personellen Wechsel erklärt. Seine Begründung: Die Belastung sei zu groß angesichts von vier Begegnungen binnen zehn Tagen. Jetzt folgen die Bundesliga-Aufgaben in Leverkusen, gegen Hamburg und bei Meister Dortmund.

    Attacke
    Mike Hanke (r) im Ballbesitz wird von hinten attackiert.
    Foto: Maurizio Gambarini - DPA

    Der Bundesliga-Neunte vom Niederrhein, den rund 900 Fans unterstützten, begann vor 11 000 Zuschauern stürmisch. Alexander Ring lag schon nach 30 Sekunden die Führung auf dem Fuß. Vier Minuten später scheiterte Mike Hanke am Pfosten.

    Verpasst
    Limassols Keeper Matias Degra (l) hat den Ball bevor Granit Xhaka herankommt.
    Foto: Maurizio Gambarini - DPA

    Nach einer guten Anfangsviertelstunde ließ die Borussia nach. Das AEL-Team, in der Champions-League-Qualifikation wie Mönchengladbach gescheitert, befreite sich mehr und mehr aus der Defensive. Dann gab es zwei Schrecksekunden: Branimir Hrgota (23.) wegen einer Gesichtsverletzung und Keeper Marc-André ter Stegen (24.) wegen einer Oberschenkelblessur nach einer Klärungsaktion gegen den Portugiesen Rui Miguel mussten behandelt werden, konnten aber weitermachen.

    Erst in der 40. Minute bot sich Tolga Cigerci bei einem Freistoß aus gut 25 Metern eine weitere Borussia-Chance. Doch Limassols Schlussmann Matias Degra klärte. In den zweiten 45 Minuten schickte der Schweizer Favre seinen Landsmann Granit Xhaka für Hrgota auf das Feld. Chancen hatte aber zunächst Limassol: ter Stegen musste gegen Vouho (49.) und Rui Miguel (51.) klären. Drei Minuten danach verfehlte der freistehende Patrick Herrmann den Ball, ehe Xhaka den Argentinier Degra per Kopf zu einer Glanzparade zwang (60.).

    Wenige Sekunden davor hatte Dosa Júnior aus kurzer Distanz an ter Stegens Gehäuse vorbeigeköpft. Auf der Gegenseite verfehlte Hankes Schuss knapp sein Ziel (68.). Fünf Minuten vor dem Ende scheiterte der eingewechselte Igor de Camargo per Kopf. In der Schlussphase setzten beide Mannschaften auf den entscheidenden Treffer - doch der blieb auch wegen des Fehlversuchs von Wendt aus.

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