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  • Vor Quali-Auslosung: Proteste in Warschau geplant

    Warschau (dpa). Wenige Tage vor der Auslosung der Qualifikationsgruppen für die EM 2012 belastet ein Streit um die Vergangenheit das Verhältnis zwischen den Gastgeberländern Polen und Ukraine.

    Für den 5. Februar sind vor der ukrainischen Botschaft in Warschau und ukrainischen Konsulaten in fünf weiteren Städten Polens Proteste geplant. Das kündigte der Sprecher der polnischen Vertriebenen aus der Ukraine, Tadeusz Isakowicz-Zaleski, in Warschau an. Vertreter polnischer Opferverbände wollen die Fußball-Verbände FIFA und UEFA in einem Schreiben auffordern, «auf die negative Entwicklung in der Ukraine zu reagieren».

    Hintergrund des Streits: Die polnischen Vertriebenen wollen gegen die Würdigung des ukrainischen Nationalisten Stepan Bandera durch Präsident Viktor Juschtschenko protestieren. Juschtschenko hatte dem früheren Separatistenführer vor knapp zwei Wochen posthum den Titel «Held der Ukraine» verliehen. Polnische Flüchtlinge machen Bandera verantwortlich für Morde an der polnischen Zivilbevölkerung im Zweiten Weltkrieg.

    In der Ukraine, vor allem in Lemberg (Lwiw), gebe es «extrem nationalistische, antipolnische und antisemitische» Ausfälle, sagte Isakowicz-Zaleski der Polnischen Presse-Agentur PAP. Dies sei ein Hindernis bei der EM-Ausrichtung, betonte der katholische Priester aus Krakau. Die Opferverbände verlangten von Polens Staatspräsident Lech Kaczynski eine Verurteilung der Bandera-Würdigung.

    Polens Behörden sehen im östlichen Nachbarn ihren strategischen Partner und unterstützen die Ukraine bei der Annäherung an die Nato und EU. Der Zuschlag für die EM 2012 wurde als Chance für eine engere Zusammenarbeit aufgenommen. Die blutige Auseinandersetzung am Kriegsende um umstrittene Gebiete in der heutigen Westukraine mit mehreren Zehntausenden Toten überschattet allerdings nach wie vor das Verhältnis zwischen Menschen in beiden Nachbarländern.

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