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    MadridSpaniens Fußball-Liga kann beginnen

    Der Ball kann rollen. Die spanische Fußball-Liga hat einen drohenden Boykott mehrerer Vereine zum Saisonbeginn abgewendet.

    Entwarnung
    Spaniens Liga-Präsident Jose Luis Astiazaran versichert, dass es keinen Boykott geben wird.
    Foto: Juan Carlos Hidalgo - DPA

    «Die Punktspiele am kommenden Wochenende werden stattfinden», versicherte der Präsident der Profi-Liga (LFP), José Luis Astiazarán, am Dienstag nach einem Treffen der Vereinspräsidenten in Madrid.

    13 Vereine der Primera División hatten mit einem Boykott gedroht, weil sie sich bei der Verteilung der Fernsehgelder und bei der Festsetzung der Anstoßzeiten benachteiligt fühlten. «Die Spiele werden zu den vorgesehenen Zeiten angepfiffen werden», betonte Astiazarán.

    Die Proteste der «rebellierenden» Clubs hatten sich unter anderem dagegen gerichtet, dass mehrere Spiele erst um 23.00 Uhr beginnen sollen und damit nach Mitternacht zu Ende gehen werden. «Diese Regelung gilt nur für die ersten zwei Spieltage. Danach werden wir wieder zu den üblichen Anstoßzeiten zurückkehren», kündigte der LFP-Chef an.

    Die Vereinspräsidenten fassten keine konkreten Beschlüsse, kamen aber überein, weitere Verhandlungen zu führen. Der Unmut der 13 unzufriedenen Clubs richtete sich unter anderem gegen die ungleiche Verteilung der Fernsehgelder. Die Spitzenvereine Real Madrid und FC Barcelona erhalten fast die Hälfte der gesamten TV-Gelder. «Wir sind 13 Clubs und werden weiter darum kämpfen, unsere Ziele zu erreichen», sagte der Präsident von Atlético Madrid, Enrique Cerezo, der als einer der Anführer der Revolte gilt.

    Die 13 Vereine hatten auch Klarheit darüber verlangt, welche TV-Sender in der kommenden Saison die Übertragungsrechte für die Spiele besitzen. Die Situation ist verworren, weil die TV-Anbieter Mediapro und Canal+ sich die Rechte streitig machen. Astiazarán äußerte die Hoffnung, dass die Medienkonzerne rasch eine Einigung fänden. Der Staatssekretär für Sport, Miguel Cardenal, der bei dem Treffen als Vermittler eine maßgebliche Rolle gespielt hatte, sagte: «Bis zur Beilegung des Konflikts um die TV-Rechte liegt noch ein weiter Weg vor uns.»

    LFP

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