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  • Real-Legende Luis Molowny gestorben

    Madrid (dpa). Luis Molowny war bei Real Madrid so ziemlich alles gewesen: Fußballstar, Trainer, Nachwuchsbetreuer und Manager. In der Nacht zum 13. Februar starb die Fußball-Legende in einem Krankenhaus in Las Palmas auf Gran Canaria im Alter von 84 Jahren.

    Die «Königlichen» würdigten Molowny als einen «Mann des Hauses» und «eine der wichtigsten Persönlichkeiten in der Vereinsgeschichte von Real». Der Halbstürmer hatte von 1946 bis 1957 bei den Madrilenen unter Vertrag gestanden. In seiner elfjährigen Profi-Karriere wurde er zweimal spanischer Meister und je einmal Pokalsieger und Europacupgewinner.

    Molowny war ein dribbelstarker Halbstürmer, der durch seine nüchterne Spielweise, seine präzisen Pässe und Flanken bestach. Seine blauen Augen und das blonde Haar zeugten von der irischen Abstammung des Fußballers. Um den von der Kanaren-Insel Teneriffa stammenden Molowny hatten sich die Erzrivalen Real und FC Barcelona ein heftiges Ringen geliefert. Die von ihrem legendären Präsidenten Santiago Bernabéu angeführten Madrilenen machten das Rennen und nahmen 1946 den damals 21-Jährigen unter Vertrag.

    Für Spanien bestritt Molowny sieben Länderspiele und gehörte zum Aufgebot bei der Weltmeisterschaft 1950 in Brasilien. Nach dem Ende seiner Profi-Karriere kehrte er auf die Kanaren zurück, spielte für UD Las Palmas und übernahm dort das Traineramt. Er betreute Las Palmas in der erfolgreichsten Zeit der Vereinsgeschichte und wurde mit den Kanaren 1968 Dritter in der Primera División und ein Jahr später sogar Vizemeister. In diesem Jahr betreute er für kurze Zeit auch die spanische Nationalmannschaft.

    In den 70er Jahren übernahm er bei Real die Nachwuchsarbeit, musste aber immer wieder als «Notnagel» bei der Profi-Elf einspringen. Noch heute ist bei den Madrilenen der Ausdruck geläufig: «den Molowny machen». Dies sagt man, wenn mal wieder ein Cheftrainer entlassen wird und der Jugendcoach die Betreuung des Profi-Teams übernehmen muss.

    Molowny war zwischen 1974 und 1986 in verschiedenen Etappen als Coach für die Liga-Elf von Real verantwortlich und gewann drei Meisterschaften sowie je zweimal den Pokal und den UEFA-Cup. Dabei hatte der bescheidene Kanare sich nie in dieses Amt gedrängt. Auf der Trainerbank werde er nervös, sagte er. 1986 wechselte Molowny als Sportdirektor ins Management des Vereins. Vier Jahre später zog er sich ganz aus der Fußballwelt zurück.

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