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    LiechtensteinPierre Littbarski wird 50: «Mal sehen, was kommt»

    Das vorgezogene Geburtstagsgeschenk von Hitomi Littbarski für ihren Mann Pierre muss als Trostpflaster verstanden werden. Anfang April wurde der 73-malige frühere Nationalspieler (18 Tore) von seiner japanischen Frau für drei Tage nach England eingeladen.

    Geburtstag
    Pierre Littbarski schaut sich nach neuen Aufgaben um.

    Der Fußball-Weltmeister von 1990 sollte sich von einer enttäuschenden Saison als Trainer des Schweizer Zweitligisten FC Vaduz ablenken und sein vorgezogenes Präsent zum 50. Geburtstag genießen. Das Paar, das seit 15 Jahren verheiratet ist, sah sich das Spitzenspiel der Premier League zwischen Manchester United und dem FC Chelsea (1:2) an. «Wir haben meine Feier einfach vorgezogen. Eine Party gibt es jetzt nicht mehr», sagte Littbarski der Deutschen Presse-Agentur vor seinem Jahrestag am 16. April.

    Es wird ein Geburtstag mit gemischten Gefühlen für den 406-maligen früheren Bundesliga-Profi (116 Tore). Denn erst Anfang der Woche war er vom FC Vaduz wegen Erfolglosigkeit entlassen worden. In seinen eineinhalb Jahren als Coach des Traditionsclubs hatte er aber etwas wie eine private Idylle vorgefunden. Nach Stationen als Trainer in Deutschland, Japan, Australien und dem Iran konnten auch seine Kinder zur Ruhe kommen. Lucien (6) und Joel (12) fühlen sich wohl in der ländlichen Gegend und jagen beim örtlichen FC Haag hinter dem Ball her. Und auch «Litti» konnte das neue Leben liebgewinnen. Vor allem, da es dienstags in seiner Gemeinde im Kanton St. Gallen traditionell Fisch gibt - und den mag er seit seiner Zeit in Japan über alles.

    Für den ehemaligen Profi des 1. FC Köln, von Racing Paris, Brummell Sendai und JEF United (beide Japan) könnte nun im Sommer wieder ein Umzug anstehen. «Ich bin ein Weltenbummler, mal sehen, was kommt», betonte Littbarski. Die Gründe für seine Entlassung beim FC Vaduz sind jedenfalls vielfältig: Sie reichen von hartnäckigen Verletzungssorgen bis zu Punktabzügen wegen Versäumnissen beim Platzräumen. «Wir hatten alles Pech, das man sich nur vorstellen kann. Das muss einmalig sein im Weltfußball», meinte er.

    Schon Mitte März hatte sich für Littbarski das vorzeitige Ende seiner Tätigkeit angedeutet, als der Verein aus dem «Zwergenstaat» den ehemaligen Profi Manfred Moser als neuen Sportlichen Leiter mit der Kader-Zusammenstellung für die kommende Saison betraut hatte. «Das war ein klares Zeichen, dass es nicht mehr lange gehen würde», sagte der einstige Dribblekönig. Jetzt möchte er erst einmal bei Top- Clubs hospitieren. Beim FC Bayern München oder Inter Mailand würde er gerne neue Erfahrungen sammeln, bevor es wohl wieder eine neue Etappe gibt auf der Landkarte des Weltenbummlers Pierre Littbarski.

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