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    BogotáDrogenvorwürfe gegen kolumbianischen Ex-Nationalspieler

    Der ehemalige kolumbianische Fußball-Nationalspieler Freddy Rincón hat sich gegen Vorwürfe der Geldwäsche und Drogenkriminalität zur Wehr gesetzt.

    Freddy Rincón
    Freddy Rincón kämpft bei der WM 1990 gegen den Deutschen Uwe Bein um den Ball.
    Foto: Frank Kleefeldt - dpa

    Er habe in Panama keine Verbrechen begangen, sagte der 48-jährige dem Magazin «Semana». Interpol hatte Rincón auf seiner Internetseite wegen eines Haftbefehls aus Panama zur Fahndung ausgeschrieben. Panamas Behörden werfen ihm vor, Gelder aus dem Drogenschmuggel gewaschen zu haben.

    «Panama hat keine Beweise gegen mich», sagte der Fußballer dem Blatt. «Und deswegen hat auch Brasilien seine Ermittlungen gegen mich eingestellt.» Rincón war 2007 in seinem damaligen Wohnort Brasilien festgenommen worden und saß vier Monate in Haft. Grund waren die Ermittlungen in Panama. Rincón wurde in lokalen Medien als möglicher Assistent von Honduras' Nationaltrainer, dem Kolumbianer Jorge Luis Pinto, gehandelt. Er habe nichts zu verbergen und werde sich der Situation stellen, betonte der ehemalige Mittelfeldspieler in einer vom Radiosender RCN verbreiteten Mitteilung.

    Rincón erzielte in 84 Länderspielen 17 Treffer. Eines seiner wichtigsten Tore war der Ausgleich zum 1:1 gegen den späteren Weltmeister Deutschland bei der WM 1990 in Italien. Das Tor sicherte Kolumbien damals den Einzug ins Achtelfinale. Rincón spielte unter anderem für Real Madrid und war bis zu seinem Rückzug als Spieler 2004 auch in Brasilien aktiv.

    Interpol-Fahndung Rincón

    Bericht Semana

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