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    BerlinMode-Expertin: DFB-Trikots sind weltmeisterlich

    Noch kämpfen die deutschen Fußballerinnen auf dem Platz um den WM-Titel - modisch präsentieren sie sich aber schon weltmeisterlich, meint Trikot-Expertin Julia Schnitzer.

    Lob
    Nicht nur Simone Laudehr macht im WM-Trikot eine gute Figur.
    Foto: DPA

    «Ich finde, so können sich Weltmeister sehen lassen», sagte die Professorin von der Mediadesign Hochschule in Berlin. Sie bewertet seit Jahren in einer Jury professionell die Trikots der Bundesliga. An der Hochschule ist sie Studiendekanin und Dozentin für Mediendesign.

    Der neue, erstmals weibliche Schnitt der Trikots sei «feminin und schön». Die Spielerinnen sähen darin «alle richtig sexy aus». Allerdings sei der körperbetonte Schnitt ohnehin gerade in Mode. «Ich würde den Designern nicht unterstellen, dass sie Spielerinnen sexyer wirken lassen wollen als sie eigentlich sind.»

    Auch sonst lägen die DFB-Frauen mit ihrem Outfit im Trend. «Es wird auch zum ersten Mal ein Farbverlauf angewendet», erklärt die Modedesign-Dozentin mit Blick auf das rote Auswärtstrikot der Damen. «Den sieht man auch in den aktuellen Kollektionen der Modeschöpfer.» Zwar seien auch Männertrikots von modischen Entwicklungen nicht ausgenommen. «Bei den Damen darf man aber ein bisschen mehr.»

    Doch warum ist die Kleidung unserer Kickerinnen in diesem Jahr weiblicher denn je? «Der Frauenfußball ist durch den Sieg bei der vergangenen Weltmeisterschaft mehr ins Licht der Öffentlichkeit gerückt», sagt Schnitzer. Die DFB-Frauen hätten dadurch mehr Vermarktungspotenzial. «Vermarktung fängt natürlich auch mit der Verpackung an.»

    In diesem Jahr gibt es zu den Trikots erstmals passende Haarbänder in den Nationalfarben. Torhüterin Nadine Angerer hatte bei ihrem schwarz-goldenen Trikot sogar Mitspracherecht. «Ich würde nicht unterschätzen, dass auch der Identifikationsmoment eine wichtige Rolle spielt», sagte die Expertin dazu. «Wenn ich mich wohlfühle, spüre ich das Trikot im besten Fall gar nicht.»

    In erster Linie gehe es dabei nämlich nicht um die Optik, sondern um die Funktionalität. «Nur weil es von Frauen getragen wird, heißt das noch lange nicht, dass sie auch auf dem Fußball-Platz modisch wirken sollen», betont Schnitzer. Ein Trikot biete nicht viel Raum für Mode - das sei auch gar nicht erwünscht. «Das Spiel steht im Vordergrund und das wird auch in Zukunft so bleiben.»

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