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    DüsseldorfZwanziger: Viertelfinale «ein toller Erfolg»

    Fragen an DFB-Präsident Theo Zwanziger nach seinem Besuch bei den deutschen Fußball-Frauen am Sonntag in Düsseldorf.

    Zuschauer
    Theo Zwanziger (r) zeigt sich neben Steffi Jones sichtlich angetan von der WM.
    Foto: DPA

    Was haben Sie der Mannschaft gesagt und wie haben Sie die Stimmung erlebt?

    Zwanziger: «Die Stimmung ist klasse. Ich wollte einfach gratulieren zum Erreichen des Viertelfinals. Das ist ein toller Erfolg für uns. Ich habe der Mannschaft Glück gewünscht und ihnen von der hohen Wertschätzung und Anerkennung für sie erzählt, die ich draußen erlebe. Ich habe das Gefühl, sie sind alle fröhlich beieinander.»

    Was haben Sie der Mannschaft für das Spiel gegen Frankreich mit auf den Weg gegeben?

    Zwanziger: «Frankreich ist ein starker Gegner. Aber ich denke, dass die Mannschaft das schaffen kann. Ich freue mich auf Dienstag, wenn es der erste Platz wird, ist es klasse. Wenn es der zweite wird, ist das auch in Ordnung. Wir sind auf jeden Fall im Viertelfinale und nur das zählt.»

    Gerade beim 1:0 gegen Nigeria im zweiten Gruppenspiel hat sportlich noch nicht alles geklappt. Was muss sich ändern?

    Zwanziger: «Da ich Fußballfachmann bin, habe ich ein gutes Gedächtnis. Vor vier Jahren in China haben wir Argentinien weggefegt und dann kam ein holpriges 0:0 gegen England und wir waren noch nicht im Viertelfinale. Dann wurde Japan geschlagen und von da an ging es zum Titel. Deswegen mache ich mir gar keine Gedanken.»

    Brauchte Spielführerin Birgit Prinz besonderen Trost, ist sie noch wertvoll für die Mannschaft?

    Zwanziger: «Das muss letztendlich die Trainerin entscheiden. Birgit ist eine großartige Frau und eine tolle Spielerin, die als Marke des deutschen Frauenfußballs zu sehen ist. In den Vorbereitungsspielen hat sie ihr Leistungsvermögen unter Beweis gestellt. Ich bin absolut sicher, dass sie, wenn sie fit ist und sich fit fühlt, der Mannschaft auf dem Weg zum Endspiel helfen kann.»

    Wie werten Sie die Aktion nach ihrer Auswechslung, als sie die Spielführerbinde auf den Boden warf?

    Zwanziger: «Da ich selbst schon Fußball gespielt habe, weiß ich, was Emotionen bedeuten. Wenn man an sich selbst hohe Ansprüche stellt und wenn ein solcher Einschnitt kommt, dann gibt es auch mal eine Reaktion. Aber das ist kein nachhaltiges Wirken. Es ist passiert und jetzt ist es wieder in Ordnung. Jetzt hoffe ich, dass sie ihre Leistungsstärke wieder zurückgewinnt, denn ich bin der Überzeugung, dass die Mannschaft sie noch gut brauchen kann.»

    Sie haben am Samstag den Sieg der Amerikanerinnen über Kolumbien in Sinsheim gesehen. Spüren Sie die Frauenfußball-Euphorie im Land, auch wenn die deutsche Mannschaft nicht beteiligt ist?

    Zwanziger: «Die Einschaltquoten um 18 Uhr bei Spielen ohne deutsche Beteiligung sind großartig und gigantisch. Ich bewerte das als ein enorm gestiegenes Interesse am Frauenfußball insgesamt und ich glaube, dass das Publikum bei diesen Spielen eins ist, das nur eine geringe Schnittmenge mit dem in der Männer-Bundesliga hat. Das ist natürlich eine große Chance, dies zu erschließen. Die starken Quoten über vier Millionen Zuschauern hätten die größten Optimisten nicht erwartet.»

    Wie beurteilen Sie die WM sportlich?

    Zwanziger: «Die Mannschaften sind enger aneinander gerückt, es gibt nicht mehr Ergebnisse wie 8:0 oder 11:0, das ist positiv. Da kann man sehen, dass insbesondere in der Defensive gute Arbeit geleistet wurde. Sicherlich lässt das offensive Spiel, das Umschalten von Mittelfeld auf Angriff auch phasenweise zu wünschen übrig. Ich glaube, dass wir die wirklich sportlich interessanten Partien ab dem Viertelfinale sehen können. Das ist bei anderen großen Turnieren auch nicht anders. »

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