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    FrankfurtWM-Schiris: Unparteiische sind die Verlierer des Turniers

    Die Leistung der Sportler auf dem Platz ist das eine bei der Fußball-WM der Frauen. Doch die Darbietungen der Schiedsrichter sorgen unter den Zuschauern für deutlich stärkere Diskussionen. Wie gut sind sie? Oder wie schlecht?

    Versehen
    Schiedsrichterin Gyoengyi Gaal übersah ein offensichtliches Handspiel.
    Foto: DPA

    Frankfurt - Viele der Fußballerinnen, die heute und morgen zum letzten Vorrundenspieltag der WM auflaufen, werden dies äußerst entspannt tun können. Von den insgesamt acht zur Verfügung stehenden Plätzen im WM-Viertelfinale sind nach zwei Spieltagen bereits sechs vergeben: Deutschland, Frankreich, Japan, USA, Schweden und Brasilien haben sich bereits vorzeitig für die Finalrunde qualifiziert.

    "Matildas" könnten überraschen

    Auch die Engländerinnen stehen, obwohl sie heute gegen die stark aufspielenden Japanerinnen ranmüssen, bereits mit einem Bein im Viertelfinale. Lediglich in der Gruppe D wird es morgen noch mal spannend: Das Team aus Norwegen braucht gegen die Australierinnen einen Sieg, um doch noch den Sprung unter die letzten Acht zu schaffen, den "Matildas" reicht hingegen ein Unentschieden.

    Vor dem letzten Spieltag der Vorrunde ist also fast alles entschieden. Erstaunlich, wenn man bedenkt, dass bei dieser WM vergleichsweise wenige Tore fielen. Vernichtende Siege wie 2007, als das deutsche Team die Argentinierinnen mit einem 11:0 vom Platz fegte, gab es dieses Mal nicht zu sehen - ein Beleg dafür, dass die Weltspitze im Frauenfußball in den letzten Jahren merklich zusammengerückt ist.

    Hinzu kommt, dass Birgit Prinz nicht die einzige Starstürmerin ist, die gerade unter einer Torflaute leidet: Auch die Schwedin Lotta Schelin und die Amerikanerin Abby Wambach taten sich bis dato schwer damit, den Ball hinter die Torlinie zu bekommen. Letztendlich reichten einer Mannschaft wie Schweden in zwei Spielen magere zwei Tore für den Einzug ins Viertelfinale - Minimalismus pur.

    Deutlich enttäuschender als die Bilanz der Starstürmerinnen fällt allerdings bis jetzt die der WM-Schiedsrichterinnen aus. Kaum eine Begegnung im Turnier war nicht von krassen Fehlentscheidungen der Unparteiischen geprägt. Gyoengyi Gaal aus Ungarn will etwa nicht gesehen haben, wie Abwehrspielerin Bruna aus Äquatorialguinea gegen Australien den Ball sekundenlang in der Hand hielt. Ein klares Foul der brasilianischen Stürmerin Marta vor dem 1:0 gegen Norwegen blieb ebenso ungeahndet wie so manches Foulspiel der körperbetont spielenden Nigerianerinnen gegen das deutsche Team. Gellende Pfeifkonzerte begleiteten so manche Fehlentscheidung der unbeholfen agierenden Schiedsrichterinnen.

    Favoriten halten sich an der Spitze

    Auch wenn nicht alle Teams zum Turnierstart ihre volle Leistung abriefen, gehen Deutschland, die USA und Brasilien durchaus als Favoriten in die Finalrunde. Mit einer überraschend guten Leistung setzten sich zudem die Japanerinnen an die Spitze der Gruppe B, womit sie ebenfalls zu den heißen Anwärtern auf einen Platz im Halbfinale zählen. Schwierig dürfte es im weiteren Turnierverlauf für die torschwachen Schwedinnen und die nicht gerade defensivstarken Engländerinnen werden.

    Von unserer Reporterin Martina Koch

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