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    BerlinBundesliga-Legionärinnen im Leistungstest

    Mundwinkel nach oben oder Mundwinkel nach unten? Die acht Bundesliga-Legionärinnen präsentieren sich bei dieser Fußball-WM mit Licht und Schatten. Nur eine Spielerin von Außenseiter Äquatorialguinea drängt mit Macht in den Vordergrund.

    Legionärin
    Genoveva Anonma brilliert wie kaum eine andere Spielerin bei der Frauen-WM.
    Foto: DPA

    Eine vorläufige Bilanz über Jessica Landström, Kozue Ando & Co. nach der ersten Turnierwoche.

    STAR:

    Genoveva Añonma (Äquatorialguinea): Die Diskussionen um ihren Namen und ihr Geschlecht hin oder her - die 22 Jahre alte Spielmacherin brilliert wie kaum eine andere Akteurin bei dieser WM. Nach einer starken, aber torlosen Leistung gegen Norwegen (0:1) ließ der Wirbelwind beim 2:3 gegen Australien zwei Treffer folgen. Schade nur, dass Añonma - die vom FF USV Jena zu Turbine Potsdam wechselt - in ihrem Team auf sich allein gestellt ist.

    LEISTUNGSTRÄGER:

    Yuki Nagasato (Japan): Dass Japans Fußball-Frauen nach 1995 zum zweiten Mal ein WM-Viertelfinale erreicht haben, ist auch das Verdienst von Yuki Nagasato. Die spielfreudige Stürmerin markierte das 1:0 beim Aufgalopp gegen Neuseeland (2:1), beim 4:0 gegen Mexiko war die Potsdamerin mit einer Vorlage effektiv.

    Kozue Ando (Japan): Mit Yuki Nagasato bildet die Duisburgerin den Zwei-Frauen-Sturm bei «Nadeshiko». Bislang steht Kozue Ando noch im Schatten ihrer Teamkollegin, doch mit viel Einsatz arbeitet sie für ihre Mannschaft.

    Jessica Landström (Schweden): Die Angreiferin ist wie eine Wundertüte. Zwar erzielte die Frankfurterin das 1:0 zum Auftakt gegen Kolumbien, doch ebenso ließ sie aus sechs Metern eine große Chance ungenutzt. Beim 1:0 gegen Nordkorea musste Jessica Landström nach schwacher Leistung vorzeitig vom Platz.

    WACKELKANDIDAT:

    Rebecca Smith (Neuseeland): Auch eine Führungsspielerin gerät ins Straucheln. Die Wolfsburgerin Rebecca Smith versucht zwar mit «Herz und Leidenschaft» voranzugehen, doch ihre Vorstellungen im Abwehrzentrum sind fahrig. So hilft sie ihren jungen, unerfahrenen Kolleginnen nicht - Ersatz für sie gibt es aber keinen.

    Leni Larsen Kaurin (Norwegen): Die 30-Jährige wurde zum WM-Auftakt gegen Äquatorialguinea spät eingewechselt, doch ihre Vorlage nutzte Emilie Haavi zum erlösenden Siegtor. Im zweiten Gruppenspiel gegen Brasilien (0:3) durfte Leni Larsen Kaurin von Beginn an ran, doch in punkto Tempo und Technik konnte die Wolfsburgerin nicht mithalten. Der Mittelfeldspielerin droht wieder die Reservebank.

    Sara Thunebro (Schweden): Auf der linken Außenverteidigerposition hat die 32-Jährige einen Stammplatz. Sara Thunebro verrichtet ihren Job solide. Die Frankfurterin müsste aber noch mehr Dampf machen und effizienter im Eins-gegen-Eins agieren.

    AUSSEN VOR:

    Antonia Göransson (Schweden): Auch die Mittelfeldspielerin ist Turbine Potsdam ins Netz gegangen. Doch Antonia Göransson durfte bei dieser WM noch nichts auf dem Platz zeigen. Die ehemalige Hamburgerin erlebt ihre «Sommermädchen» nur von der Ersatzbank aus - die Konkurrenz im schwedischen Mittelfeld ist zu groß.

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