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    BremenWerder sucht Antworten nur neben dem Platz

    Sportlich blieb bei Werder Bremens 4:1 gegen den VfL Wolfsburg keine Frage offen. Doch die meistdiskutierten Themen rund um den hanseatischen Bundesligisten blieben unbeantwortet.

    Zukunft offen
    Werder-Geschäftsführer Klaus Allofs schweigt sich über eine mögliche Vertragsverlängerung aus.
    Foto: Carmen Jaspersen - DPA

    Geht Top-Torjäger Claudio Pizarro nach der Saison ablösefrei? Verlassen Clubchef Klaus Allofs und Trainer Thomas Schaaf Werder im Sommer nach zwölf gemeinsamen und überwiegend erfolgreichen Jahren? «Dazu kann ich nichts sagen», erklärte Allofs nach der Fußball-Demonstration bestimmt. Auch auf Nachfragen kam immer wieder die gleiche Antwort: «Dazu werde ich keine Auskunft geben.»

    Schon seit Wochen läuft der Vertragspoker zwischen Allofs und Aufsichtsratschef Willi Lemke. Vor einem Monat schienen die Anzeichen bereits auf Abschied zu stehen. Damals hatte Allofs bei der Frage nach seiner Zukunft bei Werder ausweichend geantwortet. «Die Chemie muss stimmen. Das werden die nächsten Wochen zeigen», hatte der Ex-Nationalstürmer damals gesagt. Und die Chemie stimmte zuletzt offenbar nicht mehr zwischen Allofs und Lemke. Der Machtkampf im Sommer, als sich Allofs die 800 000-Euro-Ausleihe von Abwehrspieler Sokratis - der Grieche schoss gegen Wolfsburg sein erstes Tor für Werder - von Lemke genehmigen lassen musste und dieser dies öffentlich breitgetreten hatte, hat Narben hinterlassen.

    Vor zwei Wochen dann sorgte die öffentliche Ankündigung von Präsident Klaus-Dieter Fischer am Rande des 2:0 gegen Stuttgart, Allofs stünde kurz vor der Verlängerung, für reichlich Irritationen. «Herr Fischer war bei den Verhandlungen nicht dabei. Es ist eine Einschätzung, ohne dass er ganz nah dran ist», hatte Allofs befremdlich reagiert. «Ich gebe keine Wasserstandsmeldungen ab, das ist so abgesprochen», lautet Allofs Credo seit Wochen und daran hielt er sich auch am Samstag trotz anhaltender Spekulationen, eine Verlängerung mit ihm und Trainer Schaaf stünde unmittelbar bevor.

    Derzeit ist die Stimmung in Bremen eine ganz andere als noch vor der Saison, als viele Fans nach der katastrophalen Spielzeit 2010/11 und dem Abgang von Kapitän Torsten Frings Werder wieder im Kampf gegen den Abstieg wähnten. Nach 16 Spieltagen ist Bremen als Fünfter tatsächlich wieder auf Europapokalkurs. Die von Allofs geholten Lukas Schmitz, Sokratis und Aleksandar Ignjovski sind Stammspieler. Es läuft und Allofs ist wieder hoch im Kurs. Noch höher stünde er, wenn Werders wichtigster Spieler über die Saison hinaus bliebe.

    Der Vertrag von Claudio Pizarro läuft noch bis 2013, ist aber im Sommer kündbar. Sollte der Peruaner einen attraktiveren Club finden und weg wollen, stünde Werder ohne Ablöse da. Bei einem laut transfermarkt.de auf sechs Millionen Euro taxierten Marktwert des erfolgreichsten ausländischen Bundesligastürmers wäre dies für Werder nur schwer zu verdauen. Seit Wochen lässt Pizarro Werder zappeln. So auch nach seinem zwölften Saisontor. «Man weiß nicht, was passiert. Es kann auch sein, dass ich hierbleibe - es ist alles offen. Momentan ist mein Kopf bei Werder. Ich werde alles tun, dass wir eine gute Saison bis zum Ende haben.»

    Kommen die Bremer wieder in den Europapokal, vielleicht sogar in die Champions League, stehen die Chancen besser, Pizarros Tore auch im kommenden Jahr im Weserstadion bejubeln zu können.

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