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    BerlinSchon bei Hertha: Favre und die Ohnmacht in der Krise

    Viele Hertha-Anhänger und die Protagonisten des Berliner Clubs erlebten ein kleines Déjà-vu, als sie vom ungewöhnlichen Abgang Lucien Favres bei Borussia Mönchengladbach hörten.

    Zweifler
    Bereits bei seinem Abgang von Hertha BSC 2009 schien Lucien Favre von Zweifeln geplagt.
    Foto: Soeren Stache - dpa

    Auch das Ende der Ära Favre beim Hauptstadtclub war im Herbst 2009 mit vielen Irritationen und Kuriositäten verbunden. Nach sechs Bundesliga-Niederlagen in Serie wurde der zweifelnde Schweizer, wenige Wochen zuvor noch als Held gefeiert, beurlaubt. Halbfreiwillig oder doch nicht - darüber gibt es verschiedene Versionen.

    Sechs Tage nach seiner Beurlaubung gab Favre mit seinen Beratern - darunter auch der jetzt noch aktive José Noguera - eine dubiose private Pressekonferenz im Wintergarten des Hotels Adlon. «Ich habe zu viele Kompromisse gemacht, Kompromisse sind Fehler», sagte der damals 51-Jährige, erhob aber auch Vorwürfe gegen Hertha und Manager Michael Preetz. «Der Verein hat die Trennung von Dieter Hoeneß nicht verkraftet. Dieser Umstand hat meine Arbeit erschwert», sagte Favre.

    Hoeneß-Nachfolger Preetz sah die Situation ganz anders. Nach dem 1:5 der Berliner am 7. Spieltag der Saison 2008/09 in Hoffenheim - drei Tore schoss damals der jetzige Hertha-Neuzugang Vedad Ibisevic - hatte der Neu-Manager einen ratlosen Favre beschrieben, der sich in der sportlichen Krise ohnmächtig zeigte und keine Zukunft mehr sah. Favre selbst dementierte das Monate später.

    Für Favre und Hertha schloss sich mit der Trennung ein Kreis. Schon nach dem allerersten Spiel als Berliner Trainer, einem 3:0 im August 2007 im DFB-Pokal in Unterhaching, hatte der Schweizer an der Qualität seines Teams gezweifelt und ein schnelles Ende seiner Mission in Aussicht gestellt. Diese Zweifel waren Hoeneß zugetragen worden, erst ein Gespräch soll das Thema beendet haben.

    Im Frühjahr 2009 spielte Hertha dann sogar lange um die Meisterschaft mit. Dann verließen die Routiniers und Leistungsträger Andrej Woronin, Marko Pantelic sowie Josip Simunic den Club - der Anfang vom Ende. Das wiederum sollte nun eine Warnung für Borussia Mönchengladbach sein. Denn sieben Monate nach Favres Abgang bei Hertha stiegen die Berliner in die 2. Liga ab.

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