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    HamburgNetzer und Bierhoff glauben an positiven HSV-Trend

    Günter Netzer und Oliver Bierhoff machen dem kriselnden Fußball-Dino Hamburger SV Mut für die Zukunft.

    HSV-Intimus
    Vereinsidol Uwe Seeler und der frühere HSV-Manager Günter Netzer am «Walk of fame» des HSV.
    Foto: Christian Charisius - DPA

    Die beiden einstigen HSV-Größen sind sicher, dass der einzige seit Liga-Gründung 1963 stets im Oberhaus verbliebene Club im weiteren Saisonverlauf der Bundesliga nichts mit dem Kampf gegen den Abstieg zu tun haben wird. «Im Moment ist es schon eine Leidensgeschichte, aber wenn alle mitziehen, wird es keinen Abstiegskampf geben», sagte der frühere HSV-Manager Netzer in der Hansestadt. Der einstige HSV-Profi und heutige Nationalteam-Manager Bierhoff schätzt die Situation ähnlich ein - trotz des Null-Punkte-Starts des HSV im Jubiläums-Spieljahr.

    «Sich Sorgen zu machen, wäre übertrieben. Aber jeder macht sich so seine Gedanken. Ich rechne aber nicht mit dem HSV im Abstiegskampf», meinte Bierhoff. In Rückkehrer Rafael van der Vaart sieht er eine «wichtige Verstärkung». Zudem hatten die Hanseaten in Petr Jiracek und Milan Badelj zwei weitere Nationalspieler geholt und damit ihren Sparkurs korrigiert. «Es wird dauern, bis die Maßnahmen greifen», warnte allerdings Netzer, der am Donnerstag mit mehreren Ex-HSV-Größen in den Walk of Fame des Traditionsclubs aufgenommen wurde. Bierhoff war dazu als einer der Laudatoren eingeladen worden.

    Auch Uwe Seeler, der wiederholt die Transferpolitik kritisiert hatte, wähnt seinen HSV dank der Verstärkung durch van der Vaart & Co. wieder auf dem richtigen Weg. «Die Mannschaft muss sich noch einspielen. Null Punkte sind schon beunruhigend. Aber ich hoffe, dass wir noch ins Mittelfeld kommen», sagte das HSV-Idol am Donnerstag beim Spatenstich für das DFB-Museum in Dortmund.

    Derweil hat Investor Klaus-Michael Kühne, der dem klammen HSV mit einem Acht-Millionen-Darlehen den van der Vaart-Transfer ermöglicht hatte, seine Kritik an den Strukturen beim Renommierclub erneuert. Vor allem das auf zwölf Mitglieder aufgeblähte Aufsichtsgremium hält er für «wenig erfolgversprechend», merkte der Unternehmer an. «Ein kleinerer Aufsichtsrat, der an einem Strang ziehen würde, dürfte dem Verein sehr viel besser zu Gesicht stehen. Denn der Aufsichtsrat hat eine sehr wichtige Funktion: Er muss das Management ernennen. Und da ist beim HSV in der Vergangenheit auch nicht immer alles richtig gelaufen», sagte Kühne dem «Hamburger Abendblatt».

    Ohne den Namen Frank Arnesen zu nennen, monierte der Milliardär die Personalpolitik des im Sommer 2011 vom FC Chelsea zu dem mitten im Umbruch steckenden HSV geholten Sportchefs. «Ich will da über niemandem den Stab zu früh brechen. Aber klar ist, dass die Entscheidungen der Sportdirektion im vergangenen Jahr nicht alle glücklich waren. Jetzt muss man mal abwarten, wie die neu verpflichteten Spieler einschlagen», sagte Kühne. Ein gutes und professionelles Management sei «das Wichtigste» in einem Verein.

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