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    MainzMainz gelingt Befreiungsschlag - 2:0 gegen Augsburg

    Die Erleichterung war spürbar. «Das tut richtig gut», sagte Trainer Thomas Tuchel nach dem 2:0 (2:0) des FSV Mainz 05 in der Fußball-Bundesliga gegen den FC Augsburg.

    1. FSV Mainz 05 - FC Augsburg
    Adam Szalai erzielte in der 25. Minute das 2:0 für Mainz.
    Foto: Fredrik von Erichsen - DPA

    Die Mannschaft habe sich mit breiter Brust der Herausforderung nach nur einem Punkt aus den ersten drei Spielen gestellt. «Das war eine geschlossene Mannschaftsleistung. Gut, dass sich das Team belohnt hat für den Aufwand», meinte der 39 Jahre alte Coach. Die jetzt vier Punkte auf der Habenseite nährten auch die Hoffnungen, bei den anstehenden Auswärtsspielen am Dienstag gegen den FC Schalke 04 und am Sonntag gegen den VfL Wolfsburg nicht leer auszugehen.

    Andreas Ivanschitz mit dem ersten Feldtor seit dem 10. April (10. Minute) löste die Verkrampfung vorm 28 463 Zuschauern. Adam Szalai erhöhte nach 25 Minuten auf 2:0 und ließ die Augsburger Hoffnungen auf eine Wiederholung der Vorjahreserfolges auf ein Minimum schrumpfen. Erst nach dem Wechsel waren die Augsburger aktiver, aber zu harmlos in der Offensive. «Es reicht eben nicht aus, nur eine Halbzeit gut zu spielen. Ein Anschlusstreffer wäre möglich gewesen, aber das haben wir nicht geschafft. Deshalb geht der Sieg auch in Ordnung», sagte Augsburg Markus Weinzierl, der mit seinen 37 Jahren Tuchel als jüngsten Erstliga-Trainer abgelöst hat.

    Gleich mit fünf Umstellungen zur Vorwoche wollten die 05er das Glück erzwingen. Junior Diaz aus Costa Rica kam so zu seinem Bundesliga-Debüt als linker Außenverteidiger. Beim FC Augsburg, der bisher beide Bundesliga-Vergleiche gegen Mainz gewann, stand die Defensive im Vordergrund. Leidtragender war der frühere Mainzer Aristide Bancé. Das «Kopfball-Ungeheuer» saß 57 Minuten auf der Bank.

    Mainz startete druckvoll, aber nicht immer durchdacht. Doch Fortuna half den Rheinhessen auf die Sprünge. Sebastian Langkamp klärte eine Hereingabe von Eric Maxim Choupo-Moting genau auf die Kniescheibe von Ivanschitz. Von dort fand der Ball den Weg ins Tor.

    Der Treffer wirkte befreiend, viel flüssiger lief der Ball durch die 05-Reihen. Von Augsburg war nicht viel zu sehen. Milan Petrzela versuchte es hin und wieder mit einem Fernschuss. Gefahr brachte erst Bancé-Ersatz Torsten Oehrl, doch war Christian Wetklo rechtzeitig im bedrohten Eck (38.). Da lagen die Augsburger bereits mit 0:2 zurück. Szalai hatte die schöne Vorarbeit von Nikolai Müller und Choupo-Moting mit einer Drehung um Paul Verhaegh veredelt. «Wir hätten zur Pause höher führen müssen», monierte Ivanschitz.

    Statt weiter auf das dritte Tor zu spielen, zogen sich die Mainzer nach dem Wechsel zurück und überließen Augsburg die Initiative. Mit Bancé kam Druck ins Spiel. Wetklo musste gegen seinen ehemaligen Mitspieler Kopf und Kragen riskieren (59.). Oehrl stand bei einem Kopfball die Querlatte im Weg (72.). Die Überlegenheit der Augsburger war frappierend, nur Zählbares sprang nicht heraus.

    Mit Jan Kirchhoff für Ivanschitz setzte Tuchel für die nur noch reagierenden Mainzer auf verstärkte Torsicherung, um den wertvollen Sieg abzusichern. Tuchel: «Ein positiver Schlusspunkt war noch möglich.»

    Spieldaten:

    Ballbesitz in %: 43,6 - 56,4

    Torschüsse: 11 - 11

    gew. Zweikämpfe in %: 47,4 - 52,6

    Fouls: 23 - 17

    Ecken: 4 - 6

    Quelle: optasports.com

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