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    NürnbergMagath aus Schusslinie: VfL siegt in Nürnberg

    Zwei Tage nach der Teil-Entmachtung von Felix Magath hat der VfL Wolfsburg seinem Trainer mit drei Punkten den Rücken gestärkt. Die Niedersachsen bezwangen auswärts den 1. FC Nürnberg mit 3:1 (2:1), überholten die Franken in der Bundesliga und sprangen auf Tabellenplatz neun.

    1. FC Nürnberg - VfL Wolfsburg
    Der Wolfsburger Patrick Helmes (r) traf zum 1:1-Ausgleich gegen Nürnberg.
    Foto: David Ebener - DPA

    Mario Mandzukic (15. Minute) und Patrick Helmes (24./53.) trafen für die noch immer auswärtsschwächste Mannschaft im Oberhaus - und nahmen den leicht angeschlagenen Magath damit vorerst aus der Schusslinie.

    «Die Mannschaft hat heute Stabilität gezeigt und sich spielerisch gesteigert», resümierte der Wolfsburger «Big Boss» zufrieden. Unter der Woche hatte der Aufsichtsrat mit der Nachricht aufhorchen lassen, dem Trainer, Manager und Geschäftsführer des VfL in Finanzfragen künftig in Wolfgang Hotze einen neuen Chef vorzusetzen. Eine Maßnahme, die auch als Reaktion auf den ausbleibenden sportlichen Erfolg von Alleinherrscher Magath zu werten ist.

    Doppel-Torschütze Helmes aber besorgte dem 58-Jährigen einen ziemlich ruhigen Nachmittag. Erst vor wenigen Wochen war der lange ausgemusterte Stürmer zurück in den Bundesligakader befördert worden. «Man hat heute wieder gesehen, dass wir auf einem guten Weg sind. Wir haben uns als Mannschaft gefangen», urteilte der Ex-Nationalspieler.

    Hier und da ließ der VfL in Nürnberg mal wieder seine großen Offensivqualitäten aufblitzen und drehte nach dem Rückstand durch Daniel Didavi (9.) die Partie. Dank des erst zweiten Auswärtssieges im 13. Saisonspiel auf fremdem Platz können sich Magath & Co. sogar wieder leise Hoffnungen auf die Europa-League-Qualifikation machen. Letztlich reichte eine solide Vorstellung zum ungefährdeten Erfolg.

    Nürnberg bestimmte vor 39 320 Zuschauern einzig die ersten Minuten - und wurde prompt durch den schön herausgespielten Führungstreffer belohnt: Der nur 1,79 Meter große Didavi verwertete eine Flanke von Alexander Esswein per Kopf. Sechs Minuten später schon führte nahezu eine Kopie dieses Treffers zum 1:1 für die Gäste. Eine Hereingabe von Marcel Schäfer nickte der lang aufgeschossene Kroate Mandzukic ein.

    Gegen die lahme fränkische Defensive kam der VfL mit seinem präzisen Kurzpassspiel in die Spitze immer häufiger gefährlich vors Tor. Helmes nutzte eine dieser Szenen mit einer sehenswerten Direktabnahme zur Wolfsburger Führung, noch vor der Pause vergaben Mandzukic (39.) und Helmes (43.) weitere Großchancen. Mit seinem zweiten Tor entschied Helmes unmittelbar nach der Pause das Spiel.

    Die Leistung der «Clubberer» quittierten die Fans mit Pfiffen - zu bewegungslos und uninspiriert agierten die Mannen in Rot-Schwarz, Trainer Dieter Hecking stand mit verschränkten Armen angefressen an der Seitenlinie. «Es war überhaupt kein gutes Spiel», grantelte der fränkische Coach. Rechtsverteidiger Markus Feulner fügte an: «Wir glauben im Moment, es läuft von allein. Die Kompaktheit, die uns in den letzten Wochen ausgezeichnet hat, hat uns heute gefehlt.»

    Spieldaten:

    Ballbesitz in %: 60,7 - 39,3

    Torschüsse: 5 - 10

    gew. Zweikämpfe in %: 44,8 - 55,2

    Fouls: 16 - 16

    Ecken: 2 - 5

    Quelle: optasports.com

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