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    Bayer droht K.o. für Königsklasse: 1:2 bei VfB

    Stuttgart (dpa). Der Titeltraum endgültig geplatzt, die Qualifikation für die Königsklasse in Gefahr: Bayer Leverkusen wird wohl auch in dieser Saison wieder seinem vom Verein inzwischen ironischerweise geschützten Namen als «Vizekusen» gerecht.

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    Die Rufe von Leverkusens Trainer Jupp Heynckes verhallen wirkungslos.

    Durch die unglückliche 1:2 (1:1)-Niederlage beim VfB Stuttgart rutschte der bis vor kurzem noch so souverän auftrumpfende Herbstmeister der Fußball-Bundesliga erstmals aus den Champions-League-Rängen. Im schlimmsten Fall kann Bayer am Ende sogar erneut mit leeren Händen dazustehen.

    «Das ist ganz bitter, wenn man sieht, was für eine gute Runde wir gespielt haben und jetzt so dastehen», kommentierte Stefan Kießling den schleichenden Niedergang der Werkself. Das 19. Saisontor des «Knipsers» zum 1:0 (13. Minute) reichte nicht, um die vierte Auswärtspleite in Serie zu verhindern, da Nationalmannschaftskollege Cacau zweimal für Stuttgart traf (29./85).

    Für Leverkusen war dieser Rückschlag gleich aus mehreren Gründen besonders hart. Nach der frühen gelb-roten Karte für Tranquillo Barnetta boten die über 70 Minuten lang personell geschwächten Bayer-Profis der besten Rückrundenmannschaft nicht nur glänzend Paroli, sie waren auch eindeutig besser. «Wir haben sehr clever, sehr geschickt gespielt und eine gute Raumaufteilung gehabt», lobte Trainer Jupp Heynckes seine junge Mannschaft.

    Es sei «sehr schade und sehr bitter», dass seine Mannschaft trotz großartiger Moral sowie einer läuferisch, kämpferisch und spielerisch überzeugenden Vorstellung «am Ende mit leeren Händen dasteht», urteilte Heynckes. Entscheidend für das Scheitern war letztendlich die schlechte Chancenverwertung angesichts der Vielzahl hochkarätiger Möglichkeiten. «Da müssen wir uns an die eigene Nase fassen», räumte Kießling ein.

    Barnettas - nicht einmal spielentscheidender - Platzverweis erregte nach dem Duschen die Gemüter einiger Bayer-Akteure. Vor allem Kießling echauffierte sich: «Wir haben wieder zu Unrecht eine gelb- rote Karte bekommen. Die erste Gelbe war eine Schweinerei.» Sein Trainer hielt sich zurück: «Die erste Karte muss man nicht geben.» Heynckes schmerzt jedoch der Ausfall des Schweizers und des bei seinem Comeback nach 20 Minuten erneut verletzten Gonzalo Castro für die nächste Partie gegen Hannover.

    Der drohende K.o. für die Königsklasse nagt mächtig an den Nerven der nunmehr seit fünf Spielen sieglosen Leverkusener. «Das Ergebnis ist nicht gerade gut fürs Selbstbewusstsein», gestand Haudegen Sami Hyppiä. «Wir müssen diese negative Zeit gemeinsam überstehen.» Laut Eren Derdiyok läuft es trotz guter fußballerischer Leistungen «in die falsche Richtung. Wir müssen das Glück erzwingen», forderte der Stürmer noch mehr Engagement im Bundesliga-Endspurt. Heynckes ist trotz des scheinbar unaufhaltsamen Abwärtstrends «zuversichtlich, dass wir den internationalen Wettbewerb erreichen - und das war ja das Ziel vor der Saison».

    Der Einzug in die Europa League, für den ein sechster Platz reichen sollte, ist für die zum fünften Mal in Serie siegreichen Schwaben in greifbare Nähe gerückt. «Es ist ganz toll, dass wir die Qualifikation aus eigener Kraft schaffen können», sagte VfB-Trainer Christian Gross nach dem eventuell vorentscheidenden Schritt. «Aber jetzt wird der Druck noch größer.» Der VfB müsse weiterhin hochkonzentriert und mit großer Frische agieren.

    Cacau mahnte trotz aller Freude über den glücklichen Sieg dank seiner Saisontore zehn und elf: «Wir dürfen aber nicht glauben, dass nun alles von selbst geht.» Angesichts der glänzenden Perspektiven geriet der Matchwinner aber selbst ins Schwärmen und schloss sogar den Vorstoß in die Champions League nicht aus: «Wenn wir die letzten drei Spiele gewinnen, ist noch viel drin.»

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