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    Schmerzhafter Abschied für Lahm und Alonso

    Mit ihm geht am Saisonende ein Stück Fußball-Geschichte in Rente. Philipp Lahm hätte seine glorreiche Laufbahn gerne mit dem zweiten Champions-League-Triumph beendet. Für einen großen Strategen erfüllt sich indes der Traum vom Henkelpott-Triple nicht.

    Trost
    Xabi Alonso umarmt Philipp Lahm nach der Niederlage in Madrid.
    Foto: Andreas Gebert - dpa

    Madrid (dpa). Der Kapitän tritt ohne neue Krönung in Europa ab. Tief in der Nacht verließen Philipp Lahm und der im Kampf um einen perfekten Karriereabschluss ebenso gescheiterte Xabi Alonso als letzte Bayern den Fußball-Tempel von Real Madrid.

    Dem Londoner Königsklassen-Triumph 2013 konnte Lahm durch das Aus im Viertelfinale keine Sternstunde mehr folgen lassen. Für Alonso ist der Traum vom dritten Erfolg mit dem dritten Club vorbei.

    „Die Enttäuschung ist sehr groß - auch für mich persönlich nach so vielen Champions-League-Jahren“, sagte der 33-jährige Lahm, der die großen Gefühle erst nach dem letzten Spiel an sich herankommen lassen möchte. Anders als beim Weltmeistertriumph mit dem Nationalteam 2014 endet seine Vereinslaufbahn nicht im internationalen Rampenlicht. Noch ein paar Wochen, dann ist für ihn und Alonso Schluss.

    Ergriffen ließ der 35-jährige Spanier das Bernabeu-Stadion hinter sich, in dem er mit den Königlichen vor seinem Wechsel nach München Erfolge über Erfolge gefeiert hatte. „Philipp und ich haben so viele Spiele genossen bis zum letzten Tag. Wir können glücklich sein“, sagte der Mittelfeldstratege mit müden und traurigen Augen.

    In Erinnerung wird der letzte Königsklassen-Kampf der beiden auf jeden Fall bleiben, dafür war das 2:4 nach Verlängerung in Madrid zu dramatisch. „Zwei große Spieler haben auf eine passende Art und Weise mit einem großen spektakulären Spiel ihre Champions-League-Karriere beendet“, sagte Innenverteidiger Mats Hummels zum letzten internationalen Auftritt der zwei Weltmeister. Die beiden hätten den Weltfußball geprägt. „Sie waren ja praktisch jedes Jahr in der Champions League dabei.“

    Im legendären Finale mit dem FC Liverpool (2005) und eben mit Real (2014) stemmte Alonso den Henkelpott in die Höhe. Als erst zweiter Profi nach Clarence Seedorf hätte er mit dem dritten Verein den dritten Triumph feiern können. Doch sein ehemaliger Teamkollege Cristiano Ronaldo zerstörte diesen Traum gnadenlos.

    Der deutsche Dauermeister Lahm hatte erst kürzlich betont, dass er in der Rückschau seiner Bilderbuch-Karriere eigentlich nur eines bedauere: Dass er trotz eines aussichtsreichen Ensembles in den vergangenen sieben Jahren nur einmal Europas Thron erklimmen konnte. Der Final-Sternstunde gegen Borussia Dortmund stehen zwei verlorene Endspiele gegen Inter Mailand (2010) und den FC Chelsea (2012) im eigenen Stadion gegenüber. Von 2014 bis 2016 scheiterte Lahms Star-Truppe stets im Halbfinale, diesmal eine Runde früher. Mit 112 Einsätzen ist er der deutsche Rekordspieler vor Oliver Kahn (103).

    „Im Moment ist es hart, wir sind enttäuscht, aber das ist Fußball“, erklärte der 119-mal in der Königsklasse eingesetzte Alonso, der sich bei seinem Weg aus dem Bernabeu-Stadion am liebsten von jedem einzeln verabschiedet hätte. „Ich hoffe, wir haben jetzt noch die Chance auf das Pokalfinale. Hoffentlich wird das das letzte Spiel“, sagte er. Doch für ein Happy End müssen die Münchner erst einmal in einer Woche die Halbfinal-Kraftprobe gegen Borussia Dortmund bestehen.

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