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    Tel AvivSchalke-Krise ohne Ende - Fans feiern nur Neuer

    Als sich die Mannschaft nach der trostlosen Nullnummer bei Hapoel Tel Aviv bei den mitgereisten Anhängern für die Unterstützung bedanken wollte, entluden sich Wut und Frust der Schalke-Fans auf der Tribüne.

    Nullnummer
    Trügerisch: Die Schalker um Jose Manuel Jurado (l) konnten sich kaum durchsetzen.

    «Außer Neuer könnt ihr alle gehen», skandierten sie und bestraften den Rest des Teams mit Schmährufen und Pfiffen. «Das habe ich gar nicht so mitbekommen», schwindelte der Nationalkeeper, der zuvor als einziger Profi des FC Schalke 04 eine Leistung geboten hatte, die eines Champions-League-Teilnehmers würdig war.

    Mit zahlreichen Glanzparaden verhinderte allein Manuel Neuer eine totale Blamage beim israelischen Meister, der im Bloomfield-Stadion schonungslos die Schwächen des Bundesliga-17. aufdeckte. «Wir können uns bei unserem Torwart bedanken. Neuer hat uns vor einem Rückstand bewahrt und uns den Punkt gerettet», gab Trainer Felix Magath zu. Abwehrspieler Christoph Metzelder gestand: «Ohne Manuel hätten wir das Spiel wohl verloren.»

    Trotz der abermals desaströsen Vorstellung glaubt Magath unverdrossen an die wundersame Wende in der Liga. Dabei klammert er sich vor dem richtungsweisenden Heimspiel gegen Aufsteiger FC St. Pauli am 5. November an eine «Gesetzmäßigkeit», die gar keine ist: «Bisher haben wir nach starken Champions-League-Spielen danach in der Bundesliga nicht so gut gespielt. Nach der schwächeren Leistung in Tel Aviv habe ich die Hoffnung, dass wir uns das gute Spiel für St. Pauli aufgehoben haben.»

    Dass er den Profis zuvor mit seiner Aussage, das Spiel gegen St. Pauli sei wichtiger als die Partie in Israel, ein Alibi für eine lästige Pflichterfüllung geliefert habe, glaubt Magath nicht. Eher haben das 0:1 gegen Leverkusen noch in den Köpfen gesteckt. «Die Situation in der Liga ist ja jedem bewusst. «Es ist nicht so einfach abzuschütteln, nur weil man in einem anderen Wettbewerb spielt.»

    Gegen St. Pauli helfe «nur ein Sieg weiter», betonte Metzelder, der am Ende froh war, in Israel wenigstens noch einen Punkt gerettet zu haben. Denn trotz des 4:3 von Benfica Lissabon (6 Punkte) gegen Tabellenführer Olympique Lyon (9) haben die Königsblauen (7) als Zweiter der Gruppe B im Heimspiel gegen die Franzosen (24. November) und in Portugal (7. Dezember) das Erreichen des Achtelfinales noch selbst in der Hand. Doch mit dem 0:0 hat sich die Ausgangslage verschlechtert. Magath: «Wir brauen mindestens noch drei Punkte.»

    Wie der Elf gegen St. Pauli der erste Liga-Heimsieg der Saison gelingen soll, bleibt ein Rätsel. Schalke versäumte es, sich mit einer engagierten und mutigen Vorstellung Selbstvertrauen zu holen und mit Einsatzwillen auf den Abstiegskampf einzustellen.

    Nachdem zum Saisonstart vor allem die Defensive patzte, hat die Krise nun auch die Offensivabteilung erfasst. In den letzten vier Pflichtspielen gelang nur ein Tor. Weltstar Raúl rackert zwar im Mittelfeld, doch seine ehrenwerten Versuche, dem Spiel Struktur zu verleihen, verpuffen. Klaas-Jan Huntelaar blieb ebenso wirkungslos wie der eigentliche Spielgestalter Manuel José Jurado.

    «Sie haben nicht zielstrebig zum Tor gespielt», erkannte Magath und ließ erstmals leise Kritik an Raúls Wirken durchklingen. Dennoch gibt er ihm auf dem Feld völlig freie Hand statt ihn weiter nach vorn zu beordern. «Er entscheidet selbst, wo er spielt. Mit seiner Übersicht und Technik kann er die Rolle gut ausfüllen. Aber natürlich ist er im Strafraum gefährlich. Daher würde ich mir dort mehr Aktionen von ihm wünschen», sagte der Trainer.

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