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    LondonJuve verdirbt Chelsea und Oscar den Abend

    Der FC Chelsea feiert seinen brasilianischen Doppel-Torschützen Oscar. Zum ersten Sieg auf dem Weg zur Titelverteidigung in der Champions League reicht es dennoch nicht. Im Gegensatz zu Barça, das sich auf Superstar Messi verlassen kann.

    Unzufrieden
    Chelsea-Coach Roberto Di Matteo (r) konnte sich auf Oscar verlassen. Zum Sieg reichte es aber nicht.
    Foto: Andy Rain - DPA

    Es hätte sein Spiel werden können. Als Oscar in der 74. Minute unter frenetischem Applaus der Fans an der Stamford Bridge den Platz verließ, deutete alles auf einen Auftaktsieg in der Champions League des Titelträgers FC Chelsea hin. Der Brasilianer traf für seinen neuen Club innerhalb von zwei Minuten doppelt. Doch Juventus Turin dachte gar nicht daran, den Londonern die Lorbeeren des Abends zu überlassen. Das 2:2 ist für die «Blues» zu wenig, die 100 Millionen Euro für neues Personal ausgeben haben und als erster Verein überhaupt Europas begehrteste Trophäe verteidigen wollen.

    «Wir sind enttäuscht und ein bisschen ernüchtert», sagte Chelseas Trainer Roberto Di Matteo, «wir waren in einer fantastischen Position, das Spiel zu gewinnen und müssen uns nun mit einem Remis begnügen.» Die Fehler (Di Matteo: «Wir haben unseren Kopf verloren.»), die zu den Gegentreffern des Ex-Leverkuseners Aturo Vidal und Fabio Quagliarella führten, muss Chelsea in Zukunft abstellen, um sein ambitioniertes Ziel zu erreichen.

    Mit dem Einstand des 32-Millionen-Euro-Neuzuganges von Porto Alegre war der Coach hingegen hoch zufrieden. «Es war ein großartiges Debüt für Oscar. Es war genau der richtige Moment für ihn, in die Champions League zu starten.» Auch die englischen Medien feierten den 21-jährigen Mittelfeldspieler. Die «Daily Mail» titelte: «Oscar Bravo: Das Brasilien-Ass erleuchtet Chelsea».

    Oscar dos Santos Emboaba Júnior, so sein vollständiger Name, sorgte mit seinem Spiel in der Tat für erhellende Augenblicke. Sein zweites Tor rangiert in der Kategorie magischer Moment: Mit einer kurzen Körpertäuschung ließ er zwei Juve-Spieler ins Leere laufen und schlenzte den Ball aus 18 Metern genau in den Winkel. «Das wird eines der schönsten Tore dieser Champions-League-Saison werden», urteilte der frühere Chelsea-Verteidiger Graeme Le Saux.

    Die Freude über Oscars famose Leistung schlug bei Trainer Di Matteo nach dem Spiel jedoch in Wut auf den Schiedsrichter um. Juves Leonardo Bonucci hatte den Edel-Techniker übel getreten. «Das war ein böses Foul an Oscar, und ich musste ihn runternehmen. Es wäre schön, wenn sich die UEFA das mal anschauen würde», sagte er zornig.

    In Italien gab es wenig Grund für Schelte. Die Medien feierten Juves Unentschieden in London wie einen Sieg. «Juve, Oh yes!» titelte die «Gazzetta dello Sport» und der «Corriere dello Sport« meinte bewundernd: «Juve war stärker als die Champions».

    Der frühere Titelträger FC Barcelona wäre dagegen nach dem Traumstart mit vier Siegen in der spanischen Primera Division zum Europa-Auftakt fast gestrauchelt. Nur dank des Doppelschlags von Lionel Messi (72./81.) innerhalb von neun Minuten feierte die Startruppe aus Katalonien gegen Spartak Moskau noch ein glückliches 3:2 (1:1). Der frühere Weltklasse-Stürmer Gary Lineker twitterte: «Messi schoss im siebten Saisonspiel sein zehntes Tor. Die einzige Erklärung hierfür ist: Er ist ein Alien!»

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