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    Sao PauloKämpfer Vettel: «Ich male die Dinge nicht schwarz»

    Sebastian Vettel droht in der vorletzten Formel-1-Runde der endgültige Knockout im WM-Kampf. Nach dem jüngsten technischen Tiefschlag durch einen Motorplatzer in Südkorea kann sich der Red-Bull-Pilot in Sao Paulo keine weitere Niederlage leisten.

    Konkurrenten
    Bei Red Bull kämpfen Sebastian Vettel (r) und Mark Webber um die WM-Krone.

    Angesichts von gigantischen 25 Punkten Rückstand auf Spitzenreiter Fernando Alonso ist Vettel eigentlich sogar zum Siegen verdammt. Trotz der schwierigen Ausgangslage zeigt die Kämpfernatur keinerlei Anzeichen von Resignation. «Mathematisch bin ich noch voll im Rennen, deswegen wäre es Blödsinn, den Glauben an den Titel bereits jetzt in den Sand zu schmeißen», sagte Vettel vor dem Großen Preis von Brasilien im Interview der Nachrichtenagentur dpa. «Ich werde weiter kämpfen.» Aufgegeben werde nicht.

    Die nackten Zahlen sprechen indes klar gegen einen künftigen Formel-1-Champion Vettel. Sollte Alonso (231 Punkte) am 7. November im Autodromo Carlos Pace nur einen Zähler mehr als der Heppenheimer holen, wäre dieser definitiv aus dem Rennen. Zudem liegen auch Teamkollege Mark Webber (220) und Lewis Hamilton (210) vor Vettel (206).

    Folgerichtig hat Vettel alle drei Konkurrenten voll auf der Rechnung: «Vielleicht hat Fernando einen Vorsprung, aber das heißt nicht, dass man die anderen abschreiben sollte. Die letzen Rennen haben gezeigt, wie schnell sich alles ändern kann.» Er stuft Alonso, Hamilton und Webber als gleichwertige WM-Widersacher ein.

    Alonso und Hamilton können auf die Hilfe ihrer Teamkollegen bauen, während Vettel und Webber bei Red Bull noch um den WM-Titel fahren. Das könnte ein Nachteil sein. «Wenn es von mir abhängen sollte, dann werde ich mit Sicherheit helfen. Ich bin Profi, und das habe ich ja schon 2007 gemacht», sagte Ferrari-Pilot Felipe Massa. «Ich bin Teil eines Teams, und dieses Team kann ja nun mit einem anderen Pilot den Titel holen», sagte Massa.

    Jedoch findet es der Brasilianer normal, dass sich die Red-Bull-Konkurrenz noch nicht für eine klare «Nummer 1» entschieden hat. «Sie sind mit beiden Piloten im Titelkampf», sagte Massa vor seinem Heim-Grand-Prix. Red-Bull-Besitzer Dietrich Mateschitz bezeichnet die Konkurrenzsituation zwischen seinen beiden Piloten als «nahezu kontrolliert». Es sei «lediglich eine Geschmacksfrage, ob man lieber mit 'Jung-Siegfried' oder 'Winnetou' in den Krieg ziehen möchte», meinte Mateschitz in einem «Spiegel-online»-Interview.

    Die Konkurrenz zwischen Vettel und Webber ist jedoch so groß, dass für den Heppenheimer ein Abkommen, sich im Titelrennen zu helfen, falls einer keine WM-Chance mehr hat, kaum denkbar scheint. «Das ist alles zu weit weg, ich muss mich auf meine Leistungen konzentrieren», sagte Vettel. Getreu seiner grenzenlos positiven Grundhaltung richtet der Gesamtvierte seinen Blick «nur noch nach vorne». Die letzten Rennen hätten gezeigt, wie schnell sich alles ändern könne.

    «Ich male die Dinge nicht schwarz, bin Optimist und werde bis zum Ende kämpfen», versicherte Vettel angriffslustig. Dabei lässt sich der 23-Jährige auch nicht von der Tatsache schrecken, dass ihm selbst zwei Siege in Sao Paulo und eine Woche später beim Saisonfinale in Abu Dhabi nicht den Titel garantieren. Von den ganzen Hochrechnungen hält der Hesse nichts: «Hätte, Wenn und Aber - ich rechne mir nichts vor, sondern gebe bei den letzen Rennen wie immer mein bestes...»

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