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    Frankfurt/MainKrupps Abschiedstournee: Aufbau für Nachfolger

    WM-Generalprobe ohne WM-Kader: Der Slovakia-Cup wird notgedrungen zur Aufbauarbeit für den noch unbekannten Nachfolger von Eishockey-Bundestrainer Uwe Krupp.

    Sieg
    Die Nationalspieler Frank Hördler, Robert Zepp und Daniel Kreutzer (l-r) jubeln nach dem 3:1-Erfolg gegen Weißrussland.

    Das Aufgebot, mit dem Krupp zum eigentlich als Schnupperkurs auf die Titelkämpfe im Mai gedachten Vier-Nationen-Turnier nach Bratislava flog, gleicht einer verstärkten Junioren-Auswahl. «Wie wir bei der WM spielen, ist eine ganz andere Sache», bekräftigte Krupp nach dem 3:1 gegen Weißrussland.

    Der erfolgreiche Start in die WM-Vorbereitung am Frankfurter Ratsweg trieb zwar die Zukunftsförderung weiter voran, lieferte aber angesichts von neun Ausfällen kaum Erkenntnisse für die WM in der Slowakei (29. April bis 15. Mai). «Uns geht es um die Entwicklung der Nachwuchsleute», sagte Krupp, der im Sommer nach fünfeinhalb Jahren als Bundestrainer zu seinem Heimatclub Kölner Haie wechselt.

    Das junge Team, in dem am Freitag zum Auftakt des Mini-Turniers gegen Gastgeber Slowakei gerade einmal acht Spieler älter als 25 sind, dürfte wenig Ähnlichkeit mit der Auswahl haben, die im Mai beweisen will, dass der sensationelle vierte Platz bei der Heim-WM im vergangenen Jahr keine Eintagsfliege war. «Diese Spiele haben ein anderes Niveau als bei einer WM», mahnte Krupp.

    Dass die Basis an talentierten jungen Spielern unter seiner Ägide deutlich größer geworden ist, war in Frankfurt nicht zu übersehen. Trotz zahlreicher Verletzungen und Krankheiten landete das stark verjüngte DEB-Team den ersten Sieg seit knapp drei Jahren gegen Weißrussland. «Ich war sehr überrascht, wie die Mannschaft sich geschlagen hat», sagte nicht nur DEB-Sportdirektor Franz Reindl.

    Von den WM-Helden des vergangenen Jahres standen nur zehn Cracks auf dem Eis. In Bratislava sind es nur noch acht. Den Routiniers Daniel Kreutzer (Düsseldorf), Christoph Ullmann (Köln), Christoph Schubert (Hamburg) und Kapitän Michael Wolf (Iserlohn) hatte Krupp Schonung versprochen. «Da wusste ich zwar noch nichts von den vielen Absagen, ich wollte aber keinen Rückzieher machen», sagte Krupp.

    Dafür stießen die Junioren-Nationalspieler Matthias Plachta (Mannheim) und Jerome Flaake (Hamburg) sowie in John Tripp (Köln) immerhin auch ein Routinier zum Team. «Für die jungen Spieler sind diese Spiele ganz, ganz wichtig», lobte Reindl Krupps Nachwuchsförderung, obwohl der selbst keine Zukunft beim DEB hat. Der Nachfolger, der noch bis zur WM gefunden werden soll, ist weiter nicht in Sicht. Auch die Spieler haben noch keine Vorahnung. «Das wird hinter verschlossenen Türen besprochen», sagte Wolf.

    Vieles spricht derzeit für Krupps Assistenten und Trainer der Adler Mannheim, Harold Kreis. Am 8. Februar hatte Reindl erstmals im dpa-Gespräch eine Doppelfunktion nicht mehr kategorisch ausgeschlossen («Wenn man etwas ausschließt, macht man sich unnötig Türen zu»). Am Tag darauf wollte sich Reindl nicht mehr äußern. «Wie alle hier, habe natürlich auch ich eine Meinung dazu», ließ aber Bundestrainer Krupp wissen. Ob er diese Reindl schon mitgeteilt und dabei Kreis empfohlen hat, blieb jedoch offen.

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