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  • Ex-Eishockey-Profi Draisaitl greift DEL massiv an

    Berlin (dpa). Der frühere deutsche Nationalspieler und dreimalige Olympia-Teilnehmer Peter Draisaitl hat sich besorgt über das deutsche Eishockey geäußert und massive Kritik an der DEL geübt. Der 44- Jährige forderte eine strengere Ausländerregelung und eine bessere Nachwuchsarbeit in den Clubs.

    «Es bleibt uns nichts anderes übrig, als zu beten und zu hoffen, dass Eishockey durch gute Auftritte bei Olympia und der Heim-WM wieder einen Schub bekommt und sich aus dem Niemandsland befreit», sagte der frühere Stürmer dem Internet-Portal «spox.com». Die Aufgabe von Bundestrainer Uwe Krupp sei angesichts der Rahmenbedingungen schier aussichtslos, meinte der Coach von Zweitligist Ravensburg, der gemeinsam mit Krupp in der DEB-Auswahl spielte. Auch Krupp hatte nach dem Gewinn des Deutschland-Cups vor drei Monaten erneut über ein kontraproduktives Umfeld für deutsche Spieler geklagt.

    Draisaitl sprach von großem Egoismus in Deutschland und verlangte eine drastische Verringerung des Ausländerkontingents von jetzt zehn Akteuren pro DEL-Mannschaft und Spiel. «Fünf oder sechs pro Team wären gut, aber es müssen eben auch gute Leute sein. Jungs, die den Unterschied ausmachen, so wie es früher einmal war. Bei uns läuft aber so viel Schrott herum. Leute, die sonst nirgendwo mehr unterkommen, landen in Deutschland», meinte Draisaitl. Augsburgs Manager Max Fedra hatte auf Krupps Kritik geantwortet, für die Clubs stehe die Wirtschaftlichkeit im Vordergrund. Ausländer seien oft billiger als vergleichbare deutsche Spieler.

    Draisaitl meinte außerdem, die meisten Clubs investierten nicht in die Nachwuchsförderung. Dies bedeute, dass vor allem im Jugendbereich keine guten Trainer arbeiteten. «Im Prinzip bilden wir Spieler für die Oberliga aus, so hart das klingen mag. Was wir 'Ausbildung' nennen, hat mit Ausbildung wenig zu tun», sagte Draisaitl, der 1992 bei Olympia in die deutsche Eishockey-Geschichte einging, als sein entscheidender Penalty im Viertelfinale gegen Kanada auf der Torlinie liegen blieb.

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