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  • Eisbären-Jäger DEG gibt auf - Tiefe Adler-Krise

    Berlin (dpa). Auch der letzte Verfolger der Eisbären Berlin hat nach dem verlorenen Gipfelduell aufgegeben: Bei 15 Punkten Rückstand ist der deutsche Eishockey-Meister schon 15 Partien vor dem Ende der Hauptrunde auch aus Sicht von DEG-Trainer Harold Kreis uneinholbar enteilt.

    «Vor ein paar Wochen habe ich mich mit dem Gedanken motiviert, Platz eins streitig zu machen. Aber jetzt? Nein», sagte Kreis nach dem 2:3 in Berlin und dachte lieber schon an das rheinische Derby am 29. Januar gegen die Kölner Haie.

    «Was Berlin macht, interessiert uns weniger. Unser Ziel ist, die Mannschaften unter uns in Schach zu halten», erklärte der Trainer des Tabellen-Zweiten, der diese Position bis zu den Playoffs Ende März behaupten will. Dem Meister spendierte Kreis nach der ersten DEG- Niederlage im dritten Duell dieser Saison ein dickes Lob. «Die Eisbären Berlin haben eindeutig gezeigt, warum sie mit so großem Punktabstand Tabellenführer sind», sagte der Ex-Nationalspieler nach der gutklassigen, aber nicht herausragenden Partie.

    Derzeit scheint es, dass der viermalige Champion aus Berlin und der achtmalige Titelträger aus Düsseldorf auch in dieser Saison die Meisterschaft unter sich ausmachen werden. «Wenn man auf die Tabelle schaut, darf man das so sehen, aber wir schauen nur von Spiel zu Spiel», sagte Eisbären-Trainer Don Jackson, der in der restlichen Vorrunde andere Schwerpunkte setzen will. «Es ist schön, Erster zu sein, aber wichtiger, ausgeruht und gesund in die Playoffs zu gehen», unterstrich der einstige DEG-Coach.

    Während Kreis am Ende des stressigen Januars gegen Köln womöglich auch selten eingesetzten Spielern mehr Eiszeit geben wird, war für die Eisbären ein Akteur aus der vierten Reihe der Matchwinner. Stürmer Alexander Weiß schoss zwei Tore und zeigte die beste Leistung, seit er im vorigen August in der Berner Innenstadt bei der Attacke eines Rowdys eine schwere Gehirnerschütterung erlitten hatte. «Wir waren super motiviert und wollten den Abstand zum zweiten Platz halten. Das heißt aber nicht, dass wir nach der Olympia-Pause aufhören zu spielen. Das ist die Vorbereitung auf die Playoffs», sagte der auch schon im Nationalteam eingesetzte Weiß.

    Bundestrainer Uwe Krupp zeigte sich derweil in Köln betroffen von der Krise der Mannheimer Adler, die sich beim 1:5 gegen die Haie erneut desolat präsentierten und als Tabellen-Zehnter sogar um den Einzug in die Playoff-Qualifikation bangen müssen. «Das ist schon sehr erstaunlich, wie das läuft. Da stimmt es an vielen Stellen in der Mannschaft nicht», sagte Krupp über den sechsmaligen Meister, der schon am 28. Januar zum Rhein-Main-Rivalen Frankfurt Lions muss.

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