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    AugsburgAugsburger Panther wollen großen Coup

    132 Jahre nach seiner Gründung greift der älteste deutsche Eissport-Verein erstmals nach dem Meistertitel im Eishockey - und das mit dem kleinsten Etat aller 15 DEL-Clubs.

    Erleichtert
    Die Augsburger Collins (l) und Chartier (M) jubeln nach dem Treffer zum 3:1.

    Die Augsburger Panther wollen in einem Außenseiter-Finale gegen die Hannover Scorpions vom 20. April an ihren sensationellen Playoff-Durchmarsch mit drei weiteren Siegen krönen. «Wir wissen, dass es alles andere als leicht wird», sagte Trainer Larry Mitchell, verkündete aber auch: «Wir wollen noch eine Serie gewinnen.»

    Torgarant
    Der Augsburger Christian Chartier freut sich nach seinem Siegtreffer.

    Der 42-Jährige hat großen Anteil daran, dass erstmals ein Vorrunden-Achter die DEL-Endspiele erreichte. DEL-Rekordmeister Adler Mannheim, Titelverteidiger Eisbären Berlin und nach dem 3:2 am 16. April auch der letztjährige Pokalsieger EHC Wolfsburg waren bisher eine Beute der Panther, die spätestens in einem fünften Finale am 30. April zum letzten Mal in dieser Besetzung jagen werden.

    Ausgleich
    Der Puck schlägt zum 1:1 im Tor von Wolfsburgs Torhüter Jochen Reimer ein.

    Der Außenseiter muss mit nur 3,4 Millionen Euro auskommen. Viele Leistungsträger haben längst bei anderen Vereinen besser dotierte Verträge für die neue Saison unterschrieben. So soll Brett Engelhardt ab dem Herbst für die Hamburg Freezers stürmen.

    Erfolgreich
    Augsburgs Trainer Larry Mitchell freut sich über den Finaleinzug.

    «Die Nordamerikaner gehen, die Deutschen bleiben», erklärte Mitchell, der weiter auf Nationaltorwart Dennis Endras bauen kann. «Dennis ist gut», lobte auch Bundestrainer Uwe Krupp. «Playoffs haben ihre eigenen Gesetze. Wichtigster Mann ist der Torwart, und mit ein bisschen Scheibenglück hat man plötzlich einen Lauf. Augsburg konnte man nicht im Finale erwarten», sagte Krupp am Rande des Länderspiels gegen Norwegen in Dresden.

    Auch die scheidenden Panthers-Profis geben alles für ihren Club. «Wir sind eine verschworene Mannschaft», stellte der einstige Oberliga-Trainer Mitchell fest. Die Fans honorieren das mit einer bisher nicht gekannten Begeisterung. «Ich bin lange genug im deutschen Eishockey-Geschäft dabei, so was habe ich noch nie erlebt», sagte der in Zweibrücken geborene Coach mit kanadischen Wurzeln.

    Der Traditionsclub kann dabei sogar mit den Fußballern des FC Augsburg konkurrieren, die in die Bundesliga aufsteigen wollen. Der Hauptsponsor des Zweitligisten engagiert sich finanziell auch bei den Panthern, die sich über die ungeplanten Zuschauereinnahmen freuen dürfen - das 7774 Fans fassende und teilweise offene Curt-Frenzel- Stadion soll für 18 Millionen Euro bis 2012 endlich renoviert werden, damit dort weiterhin DEL-Spiele stattfinden dürfen.

    In den Hintergrund rückte angesichts der Freude die Trainerfehde zwischen Mitchell und dem scheidenden Wolfsburger Coach Toni Krinner. Zu einem Handschlag auf dem Eis kam es nicht, nachdem sich beide zuletzt verbal attackiert hatten. Krinner wechselt als Nachfolger von Altmeister Hans Zach zum womöglich neuen Champion nach Hannover. Die Enttäuschung, nicht als Meistertrainer zu kommen, war riesig. Auch Stürmer Andreas Morczinietz meinte: «Wir waren im Halbfinale - huhu, hehe! Aber seien wir mal ehrlich: Die Chance war noch nie so riesig, ins Finale zu kommen oder sogar Meister zu werden.»

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