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St. Pauli blamiert sich im Pokal - Bayer 11:1

Berlin (dpa) - Aufsteiger FC St. Pauli hat sich als erster Fußball-Bundesligist aus dem DFB-Pokal verabschiedet. Die Hamburger blamierten sich beim 0:1 (0:1) bei Regionalligist Chemnitzer FC und schieden aus.

Schock
Chemnitz jubelt gegen konstatierte Paulianer in rot.

Überzeugend zogen dagegen Bayer Leverkusen durch einen 11:1 (1:0)-Erfolg bei FK Pirmasens und 1899 Hoffenheim durch ein 4:0 (4:0) bei Hansa Rostock in die nächste Runde ein. Auch die Bundesligisten Borussia Dortmund, Werder Bremen, SC Freiburg und VfB Stuttgart gaben sich keine Blöße und erreichten nach Eintracht Frankfurt und dem 1. FC Kaiserslautern die zweite Runde.

Überlegen
Hoffenheims Torschützen Demba Ba (l) und Peniel Mlapa tanzen im Duett.

St. Pauli rannte nach der frühen Chemnitzer Führung durch Andreas Richter nach einem Eckball (5.) vergeblich dem Ausgleich hinterher. Der Regionalligist hatte sogar noch Chancen zu erhöhen. Die beste Möglichkeit vergab Rene Trehkopf, der mit einem Freistoß aus gut 20 Metern an St. Paulis Schlussmann Benedikt Pliquet scheiterte.

Torriecher
Bremens Claudio Pizarro (l) hat wieder zugeschlagen.

Bayer Leverkusen, das ohne den weiter verletzten Neuzugang Michael Ballack antrat, tat sich beim Oberligisten FK Pirmasens lange schwer. Erst Nationalspieler Stefan Kießling brach den Bann und nutzte den missglückten Versuch einer Abseitsfalle zur 1:0-Führung (36.). Nach der Halbzeitpause legte Bayer einen Gang zu und feierte durch die Treffer von Patrick Helmes (46./57./64.), Kießling (58.), Renato Augusto (61.), Sidney Sam (67./88.), Eren Derdiyok (84./90.) und Arturo Vidal (87.) einen letztlich ungefährdeten Sieg. Den Ehrentreffer für den völlig überforderten FKP erzielte Sebastian Reich (70.).

Ausgespielt
Dortmunds Blaszczykowski (M)ist von Martin Hess (l) und Sören Halfer nicht zu stoppen.

1899 Hoffenheim kam beim FC Hansa Rostock durch einen Doppelschlag von Demba Ba (14.) und Vedad Ibisevic (17.) schnell zur Führung. Mit Peniel Kokou Mlapa (29.) traf auch der dritte 1899-Stürmer noch in der ersten Halbzeit zum 3:0. Erneut Ibisevic stellte bereits in der 32. Minute den Endstand her. Auch Dortmund hielt sich beim 3:0 (2:0)- Erfolg beim Drittligisten Wacker Burghausen schadlos. Die kurze Vorbereitungszeit reichte dem neuen Wacker-Coach Mario Basler nicht, um aus Burghausen einen ähnlichen Pokal-Schreck zu formen, wie es ihm im vergangenen Jahr mit Eintracht Trier gelungen war. Lucas Barrios (5.) und Neven Subotic (13.) schufen schnell klare Verhältnisse und brachten den BVB 2:0 in Front, Kevin Großkreutz erhöhte nach der Halbzeitpause (48.).

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