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  • Ulmer Basketballer stellen Leverkusens Rekord ein

    Ulms Basketballer haben mit einem Kantersieg einen Uralt-Rekord eingestellt. Wie Leverkusen vor 47 Jahren feierten die Ulmer 25 Siege in Serie.

    Dunking
    Raymar Morgan punktet für ratiopharm Ulm in Spiel gegen Bonn.
    Foto: Marius Becker - dpa

    Bonn (dpa). Die Basketballer von ratiopharm Ulm haben in der Bundesliga mit dem 87:69-Sieg gegen die Telekom Baskets Bonn den 47 Jahre alten Rekord von Bayer Leverkusen eingestellt.

    Der Vizemeister gewann in Bonn überraschend deutlich und feierte damit wie Leverkusen in der Saison 1969/70 den 25. Sieg in Serie. Der Ulmer Erfolg gegen Hagen, das sich inzwischen vom Spielbetrieb zurückgezogen hat, wird dabei mitberücksichtigt.

    Den Vereinsrekord aus der Saison 2005/06 mit 23 Erfolgen hatte Ulm bereits am Wochenende zuvor übertroffen, als das Team gegen den Tabellenletzten Vechta mit 75:70 gewann. 24 Siege in Serie in einer Saison gelangen auch ALBA Berlin 1996/97 und 2000/01.

    In Bonn machten die Ulmer frühzeitig alles klar. Schon zur Halbzeit führten die Gäste mit 22 Punkten. Bester Werfer bei Ulm war Raymar Morgan mit 19 Punkten. Beim Tabellensechsten aus Bonn kam Ryan Thompson auf 20 Zähler.

    „Ich denke, wir sind mit sehr viel Energie in die Partie gegangen. Als wir dann im zweiten Viertel auch noch strukturierter agiert haben, haben wir das Spiel auf unsere Seite gezogen“, sagte Ulms Trainer Thorsten Leibenath. Der Erfolgscoach fand aber trotzdem noch Ansätze zur Kritik. „In der zweiten Halbzeit haben wir das Spiel nach meinem Geschmack etwas zu sehr verwaltet“, sagte Leibenath bei telekombasketball.de.

    Mit einem Sieg gegen ALBA Berlin am 18. März können die Ulmer sich nun die alleinige Bestmarke sichern. Leibenath erwartet aber ein hartes Stück Arbeit. „ALBA ist so ein bisschen das Überraschungsteam der Saison. Sie hatten schon ein paar unnötige Niederlagen, können an einem guten Tag aber jeden schlagen.“

    Einen solch guten Tag hatten die Berliner am Vortag. Dank einer nach langer Zeit mal wieder überzeugenden Vorstellung setzte sich ALBA gegen s.Oliver Würzburg klar mit 99:75 durch und stoppte nach zuvor vier Niederlagen in Serie in der Liga die sportliche Talfahrt. „Nach den Niederlagen gegen Jena und Göttingen standen wir unter Druck“, sagte ALBA-Coach Ahmet Caki, „und wir haben mit Ausfällen und angeschlagenen Spielern zu kämpfen.“ Doch obwohl die Gastgeber auf Peyton Siva und Tony Gaffney verzichten mussten, bestimmten sie gegen die vom ehemaligen Bundestrainer Dirk Bauermann betreuten Gäste von der ersten Minute an das Geschehen.

    „Heute hat einfach alles gepasst“, sagte Caki erleichtert. Ein Lob gab es von Bauermann, der sich in der Vergangenheit mit Leverkusen und Bamberg einige erbitterte Duelle mit den Berlinern geliefert hatte. „ALBA war in einer schwierigen Situation und ist genau so ins Spiel gegangen, wie man es dann tun muss: mit harter und intensiver Verteidigung.“

    Bester Werfer bei den Berlinern war Center Bogdan Radosavljevic mit 17 Punkten. ALBA festigte Platz fünf, womit man einem frühen Playoffduell mit dem FC Bayern aus dem Weg gehen würde. Bei einem Abrutschen auf Rang sechs würde wahrscheinlich ein Aufeinandertreffen mit den Münchnern drohen.

    Titelverteidiger Brose Bamberg bleibt Seriensieger ratiopharm Ulm in der Basketball-Bundesliga auf den Fersen. Die Franken gewannen am Sonntagabend bei den EWE Baskets Oldenburg mit 83:62 und liegen damit weiter nur zwei Punkte hinter Spitzenreiter Ulm auf Platz zwei. Dahinter folgen mit nach wie vor sechs Minuspunkten die Bayern, die sich in Tübingen mit 85:63 zu einem ungefährdeten Sieg kamen. Zwei Tage nach dem Erfolg in der Euroleague in Istanbul war Fabien Causeur mit 18 Punkten bester Werfer bei den Bambergern.

    Statistik Bonn - Ulm

    Statistik ALBA - Würzburg

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