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    TSV gegen FCK: Verantwortliche rechnen mit 1500 Zuschauern

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    Auf einen neuen Rekord ist der TSV vorbereitet. Ab 18.30 Uhr öffnen die Kassen am Kunstrasenplatz. Insgesamt wird es zwei Eingänge geben - beide wie immer Richtung Stadt. TSV-Abteilungsleiter Winfried Hawig rät allen Besuchern, frühzeitig anzureisen: "Wer meint, um kurz vor Acht zu kommen, wird nicht mehr viel sehen." Spätestens um 19.30 Uhr sollten sich die Zuschauer auf dem TSV-Platz einfinden, sagt Hawig. Den Einheimischen legt der TSV-Verantwortlichen nahe, zu Fuß zu kommen: "Die Parkplatzsituation ist nicht rosig, am ZaP gibt es einige Parkplätze, ansonsten müssen sich die Leute die Stellplätze suchen." Auch das kann dauern, deshalb ist eine frühe Anreise ratsam.

    Auf dem TSV-Gelände werden zahlreiche Helfer für das leibliche Wohl der Zuschauer sorgen. "Wir haben mehrere Verpflegungsstellen. Wer zum Beispiel an der Eckfahne Richtung Hunsrückhöhenstraße steht, muss nicht bis zum Vereinsheim laufen, um an sein Bier zu kommen", verspricht Hawig. Auch Örtlichkeiten dürften genug vorhanden sein, der TSV hat extra einen Toilettenwagen geordert.

    Die Polizei wird mit einem Streifenwagen vor Ort sein, um im Notfall zu deeskalieren. Insgesamt 15 Ordner sollen dafür sorgen, das Reibereien aber direkt im Keim erstickt werden. Das Besondere: Beide Klubs stellen Ordner. Die TSV- und die FCK-Verantwortlichen haben im Vorfeld des Derbys oft miteinander geredet. "Daniel Bernd und auch wir hatten den gleichen Einfall, dass beide Klubs Ordner stellen", sagt Emmelshausens Sportlicher Leiter Karl Hartmann. Der angesprochene FC-Chef Bernd wird selbst als Ordner fungieren. "Auch an der Aktion merkt man, dass beide Vereine nicht nur gegeneinander arbeiten", sagt Bernd. "Ich hoffe, dass es das Fußballfest wird, auf das sich alle freuen und keine Randerscheinungen passieren. Unsere Fans sollen uns bedingungslos unterstützen, deshalb sind wir dreimal aufgestiegen. Aber alles muss im sportlichen Rahmen bleiben." Auch Hartmann appelliert trotz aller Rivalität an die Vernunft: "So brisant war noch kein Spiel im Hunsrück. Das hat eine andere Dimension als damals Argenthal gegen Mastershausen oder Emmelshausen. Es ist wichtig, dass alles fair abläuft. Beide Vereine müssen froh sein, dass sie so im Blickfeld stehen." Gerüchte, dass die Fans beider Lager getrennt werden, sind übrigens nicht wahr. Ein Umzug ins Stadion kam für den TSV nicht infrage. "Der Kunstrasen ist wegen der Atmosphäre doch viel attraktiver", meint Hartmann.

    Oberliga-Schiedsrichter Heiko Kreutz aus Cochem wird die Partie leiten. "Beim Spiel der besten Mannschaften aus dem Kreis muss auch der beste Schiedsrichter pfeifen", begrüßt nicht nur Hartmann die Ansetzung. bon

    Regionalsport - Klasse 2 - Verbandsliga SW-Rheinlandliga
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