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    TSV: Andy Herdt soll die harmlose Offensive beleben

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    Foto: Verena Schmidt

    Vor allem seine Offensive bereitet Marco Pfeffer Sorgen. Nur 31 Tore gelangen dem TSV bisher in 29 Partien - der drittschlechteste Wert in der Liga. "Wir sind vorne einfach zu harmlos", hat der Trainer erkannt. Mit sechs Toren ist Daniel Reuter der beste Schütze. Der Stürmer verlässt bekanntlich im Sommer den TSV und wechselt mit seinem Bruder Stefan zur SG Leiningen.

    Als Ersatz hat Emmelshausen wie bereits vermeldet Andy Herdt von der SG Sohren präsentiert. Beim A-Klässler spielt Herdt allerdings im zentralen Mittelfeld und keineswegs in der Offensive. "Bei uns ist Andy aber als Offensivkraft eingeplant", sagt der TSV-Abteilungsleiter Winfried Hawig. Auch sein Trainer sieht Herdt nicht im defensiven Mittelfeld wie in Sohren. "Andy ist ein gelernter Stürmer, das hat er auch in Morbach damals gespielt", weiß Pfeffer. "Bei uns soll er vorne drin spielen oder als Zehner dahinter."

    Ob Herdt aber tatsächlich in Emmelshausen aufschlägt? Vor zwei Jahren sagte der 25-Jährige auch dem FC Karbach zu, doch der Wechsel platzte dann doch noch. "Aus beruflichen Gründen kann ich nicht regelmäßig trainieren", begründete Herdt damals seinen Rückzieher. Er blieb in Sohren - und verpasste zweimal den Sprung in die Bezirksliga. In Emmelshausen ist man sich sicher, dass Herdt zu seiner Zusage steht. "Ich habe da keine Bedenken", meint Pfeffer. Hawig ergänzt: "Die Geschichte wiederholt sich nicht. Wir hatten ein sehr positives Gespräch mit Andy. Er weiß, dass man so etwas nicht zweimal macht."

    In wenigen Tagen soll bereits der zweite Neue bekannt gegeben werden. Ein Defensivspieler soll kurz vor dem Wechsel zum TSV stehen. Mehr wollten Pfeffer und Hawig aber nicht verraten - nur soviel: "Wir suchen keine Nummer 15 oder 16, sondern eine sofortige Verstärkung."

    Zum Spiel gegen Mülheim-Kärlich: Der TSV will zurück in die Erfolgsspur und in der Tabelle nicht auf einen zweistelligen Platz abrutschen. Den "gleichen Elan" wie zuletzt trotz der Niederlagen wünscht sich Pfeffer, auf eine Sache kann er aber getrost verzichten: "Es ist unmöglich, dass bei uns nach einem Gegentor wie gegen Eisbachtal die Köpfe gesenkt werden. Das kann ich nicht dulden. Zum Fußball gehört es dazu, dass man auch mal Rückschläge verkraften muss." Beim 0:3 in Eisbachtal spielte der TSV laut Pfeffer 60 Minute gut, ehe ein Gegentor alles zerstörte.

    Das soll gegen Mülheim besser werden. Die SG, im Winter noch Tabellenfünfter, stürzte bis auf Rang 13 ab. Trainer Benedikt Lauer musste vor Wochen gehen. Aber auch das half wenig. Vor drei Tagen ging Mülheim mit 0:6 beim TuS Mayen unter. Interimsmäßig haben derzeit Christian Kaes und Timo Theisen das Sagen. In der neuen Runde übernimmt Patrick Wagner-Galda (derzeit Rot-Weiß Koblenz) das Trainerruder. bon

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