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    Tabellenführer tritt in Mülheim an

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    Nach Toren von Jan Hawel (34.), Waldemar Kling (73.) und Sanel Rahic (90.) zog Rot-Weiß Koblenz - hier mit Cihan Akkaya am Ball - durch das 3:1 (1:1) bei der SG 99 Andernach am Mittwochabend ins Rheinlandpokal-Achtelfinale ein. Den Treffer für den in dieser Saison zuvor noch unbesiegten Bezirksliga-Spitzenreiter (links Alexander Hammes, rechts vorn Johann Rehan) erzielte Daniel Kossmann zum zwischenzeitlichen Ausgleich (35.).
Foto: Didi Mühlen
    Nach Toren von Jan Hawel (34.), Waldemar Kling (73.) und Sanel Rahic (90.) zog Rot-Weiß Koblenz - hier mit Cihan Akkaya am Ball - durch das 3:1 (1:1) bei der SG 99 Andernach am Mittwochabend ins Rheinlandpokal-Achtelfinale ein. Den Treffer für den in dieser Saison zuvor noch unbesiegten Bezirksliga-Spitzenreiter (links Alexander Hammes, rechts vorn Johann Rehan) erzielte Daniel Kossmann zum zwischenzeitlichen Ausgleich (35.).
    Foto: Didi Mühlen - dm

    SG Mülheim-Kärlich - SpVgg Burgbrohl (Freitag, 19 Uhr): Nur mit einem Sieg gegen den Tabellenführer bleibt Mülheim in den vordersten Regionen vertreten. Benedikt Lauer, der Trainer der SG 2000, macht derzeit die schwierigste Phase seiner noch jungen Trainerlaufbahn durch. Zweimal verlor seine Mannschaft zuletzt und hinterließ dabei einen teils erschreckenden Eindruck. Im Heimspiel gegen den SV Morbach wurde Mülheim schlichtweg überrannt, beim 0:3 gegen die SG Ellscheid stellte dessen Team nach dem Treffer zum 0:1 das Offensivspiel ein und wirkte wie geschockt. "Kein Feuer, keine Leidenschaft, keine Überzeugung, kein Zug zum Tor. Das alles hat mich doch überrascht", so Lauer. Den Patzer von Schlussmann Michael Wall zum 0:1 bügelten seine Vordermänner nicht mehr aus. "Dabei wäre noch genug Zeit gewesen, aber die Köpfe hingen, es wurde nichts mehr korrigiert", sagt Mülheims Sportlicher Leiter Wilfried Zils. "Wir haben ein Problem in allen Mannschaftsteilen. Vielleicht setzen wir uns zu sehr unter Druck", fügt Lauer an.

    Heute Abend könnte sein Team befreit aufspielen, aber Lauer sieht es differenzierter: "Von außen gibt es Druck. Es herrscht die Erwartung, dass wir mit einem Sieg weiter oben dabeibleiben." Bei einer weiteren Niederlage hingegen gehen die Blicke weg von der Spitze. "Du bist dann auch mal schnell auf Platz zwölf durchgereicht", sagt Lauer mit Blick auf die ausgeglichene Tabelle der höchsten Verbandsklasse. Vom Gegner redet Mülheims Coach nur in den höchsten Tönen: "Das ist die einzige Mannschaft, die Konstanz zeigt. Und daher steht sie auch völlig zurecht an der Spitze. Sie haben den Willen und die Überzeugung zu gewinnen."

    TuS Mayen - TuS Koblenz II (Sa., 16 Uhr): Die Niederlage gegen Rot-Weiß Koblenz war nach der kleinen Erfolgsserie ärgerlich, aber TuS-Trainer Dirk Laux hat die Begegnung längst abgehakt: "Man will als Trainer natürlich immer gewinnen. Aber wer die sich bietenden Gelegenheiten ungenutzt lässt, braucht sich am Ende nicht zu wundern, wenn er den Platz als Verlierer verlässt." Die vergebenen Möglichkeiten im ersten Spielabschnitt sieht Laux als Hauptgrund für die Niederlage an: "Meiner jungen Mannschaft fehlt da noch die Erfahrung, um aus solchen Situationen mehr zu machen. Da war uns Rot-Weiß zum Beispiel in der Person von Nenad Lazarevic um einiges voraus. Aber meine Arbeit beinhaltet in erster Linie die Ausbildung der jungen Spieler. Dass wir obendrein noch Spiele gewinnen wollen, versteht sich fast von selbst. Mit der bisherigen Punkteausbeute bin ich einigermaßen zufrieden. Am meisten freut mich aber, dass mit Albert Buhler und Eldin Hadzic zwei junge Spieler zum Kader der Ersten gestoßen sind, das ist der eigentliche Gradmesser für meine Arbeit", berichtet Laux, für den Mayen so etwas wie die Wundertüte der Liga ist: "Bei denen weiß man nie, was einen erwartet. Die Mannschaft ist an guten Tagen zu allem fähig. Wir müssen äußerst wachsam sein, wenn wir dort etwas holen wollen. Dazu kommt noch, dass es in der Vergangenheit immer eine große sportliche Rivalität zwischen Mayen und Koblenz gab, dies wird den Gegner zusätzlich anspornen", glaubt Laux.

    TuS Rot-Weiß Koblenz - SG Kyllburg/Badem/Gindorf (So., 14.30 Uhr): Nach drei Spielen ohne Sieg kehrten die Rot-Weißen im Derby gegen TuS Koblenz II durch das 3:1 in die Erfolgsspur zurück. "Jetzt wollen wir gegen Kyllburg natürlich nachlegen. Aber ich habe die Mannschaft am Wochenende gegen Karbach gesehen und war beeindruckt", berichtete Rot-Weiß-Trainer Michael Maur. Die Kyllburger sind äußerst schwach in die Spielzeit gestartet, haben sich aber inzwischen gefangen und liegen punktgleich mit dem Tabellendritten Emmelshausen, nur durch das schlechtere Torverhältnis getrennt, auf Platz fünf. "Die stehen hinten sehr robust und schalten blitzschnell um, außerdem ist die Mannschaft sehr zweikampfstark", lobt Maur den Gegner. Aber sein Team hat durch den Derbysieg den nötigen Rückenwind erhalten, um sich erneut zu behaupten. "Wir müssen uns auf unsere Tugenden besinnen und möglichst Konter vermeiden", gibt Maur seiner Mannschaft mit auf den Weg. "Einige wollten uns schon in einer Krise sehen, aber das haben wir im Spiel gegen die TuS II eindrucksvoll widerlegt. Aber jetzt müssen wir weiter auf der Hut sein, um unseren Kritikern nicht wieder neue Nahrung zu liefern", sagt der Rot-Weiß-Trainer. wzi, dag

    Regionalsport - Klasse 2 - Verbandsliga SW-Rheinlandliga
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