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    Spannende Halbfinal-Frage in Waldalgesheim: Bluffen oder Karten offenlegen?

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    Die Gastgeber treffen am heutigen Freitag um 18 Uhr auf den TSV Schott Mainz - die identische Partie wie beim Saisonstart am 11. August. Wird geblufft, oder lassen sich die Kontrahenten in die Karten schauen? "Wir werden das intern noch absprechen. Aber generell sind das für mich zwei verschiedene paar Schuhe. Heute Abend bestreiten wir einen Test, und später geht es dann um Punkte", sagt Pascal Rück, der Kotrainer der Alemannia. Er vertritt derzeit André Weingärtner, der sich auf einer Mountainbiketour befindet. Steile Berge erklimmen - das passt auch zum Saisonziel der Alemannen, die in der Verbandsliga oben mitspielen wollen. Viele halten den TSV Schott Mainz für den großen Kontrahenten. Das erhöht noch einmal die Brisanz des Halbfinals. Dabei dürfte Marcel Fennel erneut im Mittelfeld auflaufen. Diese Variante mit dem Bad Kreuznacher testen Rück und Weingärtner derzeit. Der Kotrainer erklärt: "Wir haben in der Innenverteidigung und auf der Sechser-Position viele Alternativen. Das macht uns in dieser Saison so stark. Und Marcel spielt das im Mittelfeld wunderbar. Sein Tor gegen den FC Karbach war erste Sahne", lobt Rück den Alemannen-Kapitän vor dem Härtetest beim eigenen Turnier.

    Die Schottler erreichten das Halbfinale durch einen 1:0-Erfolg über den einzigen Oberligisten des Turniers, die Spvgg Wirges. Markus Kreuz, 82-maliger Bundesligaspieler für Vereine wie Eintracht Frankfurt und den 1. FC Köln, hatte in der 16. Minute ins Schwarze getroffen. "Der Rest des Spiels ist so dahingeplätschert", erklärte Turnierleiter Hans-Joachim Blum.

    Auch im zweiten Halbfinale am heutigen Freitag (20 Uhr) steht ein ambitionierter Verbandsligist: Hassia Bingen. Dem Team von Trainer Ekrem Soy drohte wie Waldalgesheim und Schott Mainz ein Duell mit dem ersten Punktspielgegner, der Spvgg Ingelheim. Doch die Bundesliga-A-Junioren des FSV Mainz 05 hatten etwas dagegen. Sie gewannen am Mittwoch mit 2:0 gegen die Ingelheimer. Tim Fahrenholz (34.) und Mecky Gür (84.) markierten die Treffer des Nachwuchs-Teams. Der zweite Treffer war ein Tor der Marke sehenswert. Gür hämmerte den Ball aus 15 Metern unter die Latte. "Ein schöner Strahl", staunte Blum.

    Die Partie verfolgten 220 Besucher,. Sicherer Leiter des Spiels war Torsten Bauer aus Seesbach. In der 60. Minute musste er die Partie für zehn Minuten unterbrechen, da sich der Ingelheimer Dominik Schindel schwer verletzt hatte. "Es lag kein Foul vor. Herr Bauer hat nur wegen der Schwere der Verletzung abgepfiffen. Der Notarzt kam. Der erste Verdacht lautete Schien- und Wadenbeinbruch", erklärte Blum. Die Ingelheimer hatten in der ersten Hälfte eine gute Chance durch Ex-Eintrachtler Marcel Veek, danach dominierten aber die 05er. Erst in der Nachspielzeit wurden die Ingelheimer wieder gefährlich. Olaf Paare

    Regionalsport - Klasse 2 - Verbandsliga SW-Rheinlandliga
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