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    Omi soll "Eisbären" weiter stärken

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    Der aus der eigenen Jugend aufgerückte Janik Ernet (am Ball) gehört zu den hungrigen jungen "Eisbären", die am Samstag den Tabellenführer SG Malberg/Rosenheim zu Fall bringen wollen. 
Foto: Andreas Hergenhahn
    Der aus der eigenen Jugend aufgerückte Janik Ernet (am Ball) gehört zu den hungrigen jungen "Eisbären", die am Samstag den Tabellenführer SG Malberg/Rosenheim zu Fall bringen wollen.
    Foto: Andreas Hergenhahn

    Und jetzt kommt es in Nentershausen zu einem Westerwälder Gipfeltreffen: Am Samstag um 17 Uhr stellt sich Überraschungs-Spitzenreiter SG Malberg/Rosenheim im Eisbachtal-Stadion vor. Da müssen die jungen "Eisbären" der Saison 2012/13 erneut ihr ganzes Potenzial abrufen, damit auch der erste Heimsieg auf dem Konto seinen Niederschlag findet.

    Stolz war er, der Trainer Norbert Reitz, auf seine Jungspunde in Bad Breisig, die den Platzherren spielerisch, läuferisch und gedanklich stets mehrere Schritte voraus waren. Reitz: "Was sich gegen Schweich angedeutet hat, das wurde in Bad Breisig umgesetzt. Wir haben den Schock der Niederlage schnell weggesteckt, ganz locker - was sehr gut ankam - bei der Kirmes Bier gezapft, und dann auch noch effektiv trainiert. Vor der Partie in der Badestadt wäre ich mit einem Punkt zufrieden gewesen. Aber dann hat die Mannschaft einen Spielwitz gezeigt, dass ich selbst überrascht war. Und ich bin mir sicher, das war noch lange nicht das Ende der Fahnenstange."

    Nur nach der Pause beim Stand von 2:1 für seine "Eisbären" geriet der Erfolg der Westerwälder in Gefahr. Ansonsten diktierten die Sportfreunde das Geschehen und wollen gegen die SG Malberg die Fortsetzung folgen lassen. "Unser Ziel ist es", so Reitz, "jetzt im eigenen Stadion gegen den Westerwälder Rivalen noch einmal eine solche Mannschaftsleistung folgen zu lassen, wie wir sie in Bad Breisig geboten haben. Vielleicht noch ein wenig besser. Gerade so viel besser, dass noch weiteres Steigerungspotenzial von Spieltag zu Spieltag bleibt, mit dem wir unsere Fans erfreuen können."

    Wen wundert es bei all dem Optimismus, dass Reitz seine Mannschaft unter dem Motto: "Feuer frei nach vorne" auflaufen lässt. "Alle Spieler sind fit und brennen auf diese Partie, vor der auch das letzte Problem um unseren neuen Mannschaftssenior gelöst sein wird. Dann wird wahrscheinlich mit dem Japaner Omi Takajuki eine schillernde Figur des Fußballs im Eisbachtaler Trikot auflaufen." Reitz weiß zu berichten, dass Takajuki bereits in Indien gespielt hat und Einsätze in der asiatischen Champions-League hinter sich hat: "Omi ist ein Kämpfertyp und auf fast allen Positionen einsetzbar. Mit 26 Jahren ist er nach dem noch gesperrten Marco Reifenscheidt unserer erfahrenster Akteur. Sein Einsatz wird unser Spiel gegen Malberg weiter beleben." Trotz aller Zuversicht warnt Reitz jedoch davor, den Gast zu unterschätzen: "Mein Kollege Theo Brenner ist ein Fuchs und sein Team nach zwei Auftaktsiegen bestens motiviert. Selbstbewusstsein unsererseits ist in Ordnung, aber Überheblichkeit wird sicher ganz schnell bestraft." har

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