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    Gerhardt betätigt sich in Neitersen als Gärtner

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    Der Einsatz bei der SG Neitersen/Altenkirchen stimmte zuletzt: Die Spieler des Aufsteigers gingen dabei auch an ihre Schmerzgrenze und feierten zuletzt ihren ersten Sieg in der Rheinlandliga. 
Foto: Perro
    Der Einsatz bei der SG Neitersen/Altenkirchen stimmte zuletzt: Die Spieler des Aufsteigers gingen dabei auch an ihre Schmerzgrenze und feierten zuletzt ihren ersten Sieg in der Rheinlandliga.
    Foto: Perro

    SG Neitersen/Altenkirchen - SG Mülheim-Kärlich (Fr., 19.30 Uhr). Für seine schwierige Aufgabe bei der SG Neitersen/Altenkirchen (17. Platz/5 Punkte) wählt der Trainer eine blumige Umschreibung: "Der Erfolg der letzten Woche hat ein kleines, zartes Pflänzchen Selbstbewusstsein sprießen lassen. Das müssen wir an diesem Freitag gießen, um es am Leben zu halten." Der richtige Dünger wären im heutigen Spiel Punkte, auch wenn der Gegner SG Mülheim-Kärlich (4./13) in dieser Saison ganz andere Ansprüche hegt. "Aber wenn die Einstellung stimmt und jeder zeigt, was in ihm steckt, ist es schwer, bei uns zu gewinnen", gibt sich Gerhardt kämpferisch. Schließlich hat seine Mannschaft am Mittwochabend die Pokalaufgabe beim B-Ligisten in Rengsdorf letztlich souverän gelöst. "Je länger das Spiel vorbei ist, desto positiver sehe ich das", sagt Gerhardt und erklärt: "Man kann in diesen Spielen nur verlieren, das ist anderen Vereinen in der Runde auch passiert." Für das eigene Gewächs war der knappe 1:0-Erfolg wichtig, hätte eine Niederlage doch den Keimling schon zerstören können. "jetzt folgt ein komplett anderes Spiel", ist sich Gerhardt auch sicher, "uns sind die Spiele auf Augenhöhe oder darüber hinaus lieber." Fehlen wird Stefan Bischoff (Zerrung), dessen Rotsperre gerade abgelaufen war. Dennoch fordert sein Trainer mit Blick auf das zarte Pflänzchen: "Bei sechs Auftritten haben wir dreimal was mitgenommen. Jetzt müssen wir punktemäßig nachlegen."

    SG Malberg/Rosenheim - TSV Emmelshausen (Sa., 16 Uhr). Ganz andere Sorgen hat sein Trainerkollege Theo Brenner bei der SG Malberg/Rosenheim (6./13) vor dem Spiel am Samstag gegen den TSV Emmelshausen (3./14). "Ich kann nicht vom Gegner sprechen, wenn ich mit den eigenen Leuten so viel zu tun habe", klagt Brenner. Sein ohnehin dünner Kader reduzierte sich bei der jüngsten Pokalpleite in Weitefeld (0:2) gleich um drei Spieler: Andreas Müller (Zerrung) und Björn Daginnus (Leistenverletzung) fallen aus, bei Peter Gerhardus (Wadenzerrung) besteht Hoffnung auf einen Einsatz. Florian Jaeger plagt immer noch eine Fußprellung, zudem ist Steffen Gerhardus gesperrt. Immerhin stehen Steffen Löb und Jan Nauroth wieder zur Verfügung. "Die Situation hat sich zugespitzt, ich muss sogar angeschlagene Spieler einsetzen", erklärt Brenner, macht aber auch deutlich: "Ich will gegen Emmelshausen auf keinen Fall verlieren, aber wir brauchen die Unterstützung durch das Publikum."

    Von unserem Redakteur Oliver Treptow

    Regionalsport - Klasse 2 - Verbandsliga SW-Rheinlandliga
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