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    FCK-Kapitän fällt länger aus

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    Gegen die TuS Koblenz II (in Gelb) zog sich Karbachs Kapitän Patrick Schmidt (beim Kopfball) eine Bänderverletzung zu, die ihn auch für das Heimspiel gegen Eintracht Trier II außer Gefecht setzt. Dabei sind dagegen (von links) Tobias Schinnen, Oscar Feilberg und Jannik Koerner.
Foto: B&P Schmitt
    Gegen die TuS Koblenz II (in Gelb) zog sich Karbachs Kapitän Patrick Schmidt (beim Kopfball) eine Bänderverletzung zu, die ihn auch für das Heimspiel gegen Eintracht Trier II außer Gefecht setzt. Dabei sind dagegen (von links) Tobias Schinnen, Oscar Feilberg und Jannik Koerner.
    Foto: B&P Schmitt

    Eventuell verliert Burgbrohl am Freitagabend das zweite Mal in dieser Runde: Die Spvgg muss zum Tabellenvierten SG Mülheim-Kärlich reisen, die Konkurrenz drückt Mülheim sicherlich die Daumen - nur nicht Torsten Schmidt, und das aus einem einfachen Grund: "Ich drücke niemanden die Daumen", sagt der Karbacher Trainer. "Ich gucke nicht nach anderen, sondern nur auf uns."

    Bei seiner Elf ist eine Sache nach gut einem Drittel der Saison offensichtlich: Bei Karbach läuft es im zweiten Durchgang meistens besser als in der ersten Hälfte. Der Beleg: In elf Spielen lag Karbach sechsmal zur Pause im Rückstand, verlor aber nur zweimal. So sind auch die zahlreichen Remis (fünf an der Zahl) zu erklären. Karbach kann einen Rückstand aufholen, zu mehr als einer Punktteilung reicht das aber nicht. "Wir müssen in der ersten Halbzeit mehr in die Puschen kommen", weiß auch Trainer Torsten Schmidt. "Daran arbeiten wir, aber man darf auch nicht vergessen, dass die Gegentore vor der Pause meist aus krassen individuellen Fehlern passiert sind."

    Nach dem Muster lief auch das jüngste Heimspiel gegen die TuS Koblenz II ab, der anderen Regionalliga-Reserve neben Trier II im Verbandsoberhaus: Auch vor zwei Wochen lag Karbach mit 0:1 zur Pause zurück, eine Leistungssteigerung im zweiten Durchgang brachte immerhin noch das 1:1. Das Koblenz-Spiel mit dem gegen Trier zu vergleichen, das macht Torsten Schmidt nicht: "Das kann man nicht, denn diesmal steckt uns kein Pokalspiel mit Verlängerung in den Knochen. Ich will einen Sieg."

    Doch die Gäste sind top drauf: Das jüngste 0:0 gegen Malberg stoppte eine vierteilige Siegesserie. Der maue Start (sechs Punkte in sechs Spielen) ist längst kaschiert, der Oberliga-Absteiger ist wie Karbach dran an Platz zwei - mehr aber nicht. Trier II hat als Siebter zwei Zähler, Karbach als Achter drei Punkte Rückstand auf den Tabellenzweiten Rot-Weiß Koblenz.

    Bei den Moselanern ist gegenüber dem 0:0 gegen Malberg Kapitän David Thieser (75 Spiele für Triers Erstgarnitur) wieder an Bord. Auf Karbacher Seite muss der Spielführer dagegen erneut passen: Patrick Schmidts Sprunggelenkverletzung aus dem Spiel gegen Koblenz II setzt ihn derzeit außer Gefecht. "Patricks Bänder sind ziemlich lädiert, er ist nicht spielfähig und auch an Training ist nicht zu denken", sagt Trainer Schmidt. Beim 0:0 vor sechs Tagen in Badem gegen Kyllburg rückte Routinier Mirko Bernd nach sechs Pflichtspielen ohne Einsatz von Beginn an wieder in die Startelf - und machte seine Sache im Mittelfeld genau wie der Rest des Teams ordentlich. Trotzdem kündigt Coach Schmidt Veränderungen an und verweist auf Spieler wie Marco Gietzen, Andy Felgner und Maximilian Junk, die zuletzt nur auf der Bank saßen oder verletzungsbedingt nicht zum Einsatz kamen. bon

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