40.000
  • Startseite
  • » Verbandsliga Südwest - Rheinlandliga
  • » FC Karbach: Rotsünder Ströter hat schon Winterpause
  • Aus unserem Archiv

    FC Karbach: Rotsünder Ströter hat schon Winterpause

    Kein Teaser vorhanden

    Karbachs Chris Ströter (links) muss beim letzten Spiel in diesem Jahr zuschauen. Der defensive Mittelfeldspieler sah beim 0:3 vor sechs Tagen in Mülheim-Kärlich die Rote Karte.
Foto: B&P Schmitt
    Karbachs Chris Ströter (links) muss beim letzten Spiel in diesem Jahr zuschauen. Der defensive Mittelfeldspieler sah beim 0:3 vor sechs Tagen in Mülheim-Kärlich die Rote Karte.
    Foto: B&P Schmitt

    Dann darf wieder Chris Ströter mitwirken. Der langjährige Oberliga-Kicker wurde für seine Rote Karte am Sonntag in Mülheim-Kärlich (0:3) für zwei Pflichtspiele gesperrt. Dank des Pokalspiels am Mittwoch (4:0 in Andernach) hat Ströter die Hälfte der Sperre bereits abgebrummt. "Das Foul von Chris war halb so wild. Schade, dass für ihn schon Winterpause ist", meinte Trainer Torsten Schmidt - wohl wissend, dass die Mindeststrafe für "rohes Spiel" bei zwei Pflichtspielen liegt.

    Auf Ströters Position im defensiven Mittelfeld spielt wie im Pokal Patrick Schmidt. Mit Routinier Mirko Bernd bildete der Kapitän eine starke "Doppelsechs". Jan Hammes rückte deswegen in die Innenverteidigung neben Andy Felgner. "Das belassen wir auch so", sagt Trainer Schmidt. Der Grund: Kapitän Schmidt hat nach seiner fünfwöchigen Verletzungspause und einer sechswöchigen Sperre weitaus mehr Kraftreserven als Allrounder Hammes, der bis auf eine Ausnahme alle Partien mitgemacht hat. Insgesamt gehen einige Karbacher "allmählich auf dem Zahnfleisch", wie Schmidt erkannt hat. Immerhin steht gegen Trier-Tarforst das fünfte Spiel innerhalb von 14 Tagen für den FCK an.

    Mit einem Sieg würde der Tabellensechste Karbach im oberen Drittel überwintern. Im kompletten Kalenderjahr 2011 holte Karbach in 35 Ligaspielen satte 66 Punkte. Mit der Ausbeute wäre man in den vergangenen acht Jahren immer unter den Top Vier im Verbandsoberhaus gelandet. "Ich bin mit dem gesamten Jahr 2011 sehr zufrieden", sagt Trainer Schmidt.

    2012 werden sich beim FCK einige Dinge ändern - hauptsächlich beim Personal. Zwei Abgänge stehen mittlerweile fest: Sven Jakobs und Dogan Cevik verlassen den Klub im Winter. "Beide gehen", sagt der FC-Vorsitzende Daniel Bernd, der sich momentan in den Ablöseverhandlungen mit den aufnehmenden Klubs befindet: Der torgefährliche Defensivmann Jakobs (in der Vorsaison zwölf Treffer) kehrt nach zweieinhalb Jahren zum Bezirksligisten FC Metternich zurück, der Linksaußen Cevik verlässt den FCK nach eineinhalb Jahren und wechselt zum Koblenzer A-Klässler Anadolu Spor, für den Cevik vor Jahren schon mal die Schuhe schnürte. Wenn Karbachs finanzielle Forderungen erfüllt werden, sind Jakobs und Cevik ab dem 1. Januar für ihre neuen Klubs spielberechtigt. "Wir werden die beiden ersetzen", verspricht Bernd und kündigt für die kommende Woche den ersten Neuzugang an - und zwar einen "flexiblen Mittelfeldspieler". Mehr wollte Bernd noch nicht verraten.

    Zurück zum heutigen Match gegen Tarforst: Die Gäste belegten in der Vorsaison als Aufsteiger einen starken fünften Platz. Der Start in diese Runde verlief katastrophal: Nach vier Spielen und vier Pleiten warf Ex-Profi Dirk Fengler das Handtuch. Sein Nachfolger Heinz Toppmöller hat den Klub mit 22 Punkten aus 14 Spielen aus dem Tabellenkeller geführt. Momentan hat Tarforst sieben Zähler Vorsprung auf den ersten Abstiegsplatz 16. "Tarforst hat eine super Saison hinter sich. Ist doch klar, dass das zweite Jahr immer schwerer ist, aber sie haben sich gefangen und werden mit dem Abstieg bestimmt nichts zu tun haben", sagt FCK-Coach Schmidt, der zum Jahresabschluss fest von einem Heimsieg auf dem Hartplatz ausgeht. Fraglich ist noch der Einsatz von Offensivmann Alex Singer (Fußverletzung). bon

    Regionalsport - Klasse 2 - Verbandsliga SW-Rheinlandliga
    Meistgelesene Artikel