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    Borchert köpft Rot-Weiß in die nächste Runde

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    "Die Leistung meiner Mannschaft war in Ordnung. Wir hatten viel Ballbesitz, haben zu Null gespielt, kaum Chancen für den Gegner zugelassen und sind eine Runde weitergekommen", bilanzierte TuS Rot-Weiß-Trainer Michael Maur nüchtern. Dass die Angriffsaktionen seines Teams kaum einmal zwingend waren und die Spieleröffnung sehr häufig mit einem weit auf den groß gewachsenen Mittelstürmer Jan Hawel geschlagenen Ball gewählt wurde, schien Maur nicht zu kümmern.

    Sein Metternicher Kollege Dominik Treis kommentierte treffend: "Wir haben Rot-Weiß in jeder Hälfte nur jeweils eine 100-prozentige Chance erlaubt und wie geplant einige Nadelstiche nach vorne gesetzt." Ärgern musste sich Treis allerdings über die fehlende Zuordnung seiner Abwehr beim spielentscheidenden Treffer durch Alexander Borchert kurz vor der Pause. Patrick Wagner-Galda hatte einen seiner gefährlichen Freistöße in der 43. Minute aus halbrechter Position mit dem linken Fuß scharf an den Fünfmeterraum geschlagen. Dort lauernd köpfte Borchert unbehindert von einem Gegenspieler zum 0:1 ein. Bis dahin hatten die Metternicher vor allem über die quirligen Außenspieler Dennis Volk (links) und Jan Rittgen (rechts) sowie den wendigen Stürmer Jan Simek ihr Glück versucht. Simek hatte nach einer Unaufmerksamkeit von Wagner-Galda per Heber die Führung knapp verpasst (5.). Auf der Gegenseite patzte Erkan Eroglu und hatte Glück, dass Sanel Rahic das Geschenk nicht zum 0:1 nutzte (27.).

    "Das ist ein bisschen zu dünn jetzt", monierte Maur nach knapp einer Stunde lautstark vom Spielfeldrand an seine Spieler gerichtet. der eingewechselte Zoran Juranovic hatte sich rechts bis zur Grundlinie durchgesetzt und flach nach innen gepasst, wo Volk nur um einen Sekundenbruchteil das 1:1 für Metternich verpasste (59.). Juranovics guter Freistoß strich in der 78. Minute knapp über das Tordreieck der Gäste. Das war es dann mit den torgefährlichen Aktion im zweiten Spielabschnitt.

    Der Rheinlandligist beschränkte sich nach der Pause auf die Ball- und damit auf die Spielkontrolle, was am Ende ausreichte, um die nächste Runde zu erreichen. Fazit von Metternichs Trainer Treis: "Wir sind trotz des Ausscheidens sehr zufrieden mit dem Spiel. Ich hätte keine Angst vor der Verlängerung gehabt."

    Von unserem Redakteur Christoph Hansen

    Regionalsport - Klasse 2 - Verbandsliga SW-Rheinlandliga
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