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    Bei Alemannia Waldalgesheim stoßen zur eingespielten Mannschaft neun Neuzugänge

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    Die Neuzugänge des SV Alemannia Waldalgesheim: (hinten, von links) Sami Azzaoui, Axel Neumann, Sebastian Lang, Johannes Metzler, (vorne) Trainer André Weingärtner, Armando Grau, Sebastian Baumann, Kay Schotte, Mareck Dörr, Christian Klöckner und Kotrainer Pascal Rück.
Foto: Michael Ottenbreit
    Die Neuzugänge des SV Alemannia Waldalgesheim: (hinten, von links) Sami Azzaoui, Axel Neumann, Sebastian Lang, Johannes Metzler, (vorne) Trainer André Weingärtner, Armando Grau, Sebastian Baumann, Kay Schotte, Mareck Dörr, Christian Klöckner und Kotrainer Pascal Rück.
    Foto: Michael Ottenbreit

    Grundsätzlich wird sich bei der Alemannia wenig ändern. Das Rückgrat der Mannschaft bleibt unverändert. Marcel Fennel ist weiter der Defensivanker in der Innenverteidigung. Neben ihm kann Weingärtner weiter auf Dominik Kranz und Eigengewächs Felix Pauer bauen. "Damit haben wir drei überdurchschnittliche Verteidiger - sogar auf Oberliganiveau", sagt Weingärtner. Vor dieser Kette können mit Trainerbruder Lars und Patrick Walther zudem zwei zweikampf- und spielstarke defensive Mittelfeldspieler auflaufen. Die ersten beiden Spieldrittel sind damit bestens besetzt. Demgegenüber stehen nur drei nennenswerte Abgänge: Torwart Nico Scholtes beendete seine Karriere, Stürmer Florian Breitenbach wechselt zum TSV Schott nach Mainz und Andreas Ludwig gehört nicht mehr zum Kader. Sein Ziel ist aber bisher unbekannt. Die Abgänge von Philipp Schrimb (SV Gonsenheim), Gürkan Satici, Jörg Cevirmeci und Mario Diehl sieht Weingärtner weniger tragisch: "Sie haben entweder nicht zu ihrer Leistung gefunden oder kaum noch eine Rolle gespielt." In der Hinterhand hat Weingärtner zwei Stammkräfte, die gestern nur am Spielfeldrand standen: Eugen Koslowski und Sascha Kraft werden nach Kreuzbandrissen zur Rückrunde wieder fit. Der dauerverletzte Oliver Hoch soll hingegen schon zu Saisonauftakt auflaufen und trainierte bereits mit.

    Zur eingespielten Truppe stoßen insgesamt neun Neuzugänge. "Wobei man das einschränken muss", hakt Weingärtner ein. "Es ist eigentlich nur ein echter Neuzugang. Alle anderen kenne ich entweder aus der Jugendarbeit oder sie haben bereits bei uns gespielt." In letztere Kategorie fällt Topneuzugang Axel Neumann, der aus der Regionalligamannschaft des 1. FC Kaiserslautern zurückkehrt. "Über ihn muss man nicht viel sagen", meint Weingärtner. "Eine absolute Verstärkung." Zumal er eine Schwachstelle im Kader beackern kann: Neumann spielt entweder auf dem Flügel oder im Sturm. Viele machen den Abstieg zurecht daran fest, dass die Alemannen zu viele Chancen liegen ließen. "Eigentlich ist unser Sturmzentrum ein Himmelreich für einen Knipser", sagt Weingärtner. Trotzdem wollte keiner von 14 angesprochenen Spielern das grün-weiße Trikot überstreifen. "Meistens fehlte die Bereitschaft, den großen Trainingsaufwand zu stemmen."

    Unter den weiteren Neuzugängen befindet sich somit auch nur ein weiterer Stürmer - Armando Grau kommt vom TuS Roxheim. "Ihn kenne ich aus seiner A-Junioren-Zeit. Vom Potenzial her ist er absolut großartig", sagt Weingärtner. "Er muss es nur abrufen." Weitere Stürmer mit Ambition sind aber gerne gesehen. Dazu wechseln mit Kay Schotte (FCV Merxheim) und Manuel Warkus, dem Cousin von Kay Warkus (Trainer des SV Winterbach), zwei weitere Torhüter zum SVA. Die weiteren Neuzugänge heißen Christian Klöckner (Rückkehrer von der SG Guldental), Johannes Metzler und Sami Azzaoui (beide eigene Junioren), Sebastian Lang (TSV Schott Mainz) und Sebastian Baumann (U19 Wormatia Worms, ehemals Hassia Bingen).

    Carsten Zillmann

    Regionalsport - Klasse 2 - Verbandsliga SW-Rheinlandliga
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