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    Sara Langs Attacke hätte auch Elfmeter sein können

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    Melanie Ziemba (rechts) vom SC Kirn-Sulzbach greift Jennifer Hinz, die beste Spielerin der DSG Breitenthal im Derby, an. Am Ende trennten sich die beiden Teams mit einem 0:0. 
Foto: Joachim Hähn
    Melanie Ziemba (rechts) vom SC Kirn-Sulzbach greift Jennifer Hinz, die beste Spielerin der DSG Breitenthal im Derby, an. Am Ende trennten sich die beiden Teams mit einem 0:0.
    Foto: Joachim Hähn

    "Wir waren klar feldüberlegen", befand Alletter nach dem Spiel, womit er vollkommen richtig lag und ergänzte: "Diese Feldüberlegenheit konnten wir aber leider nicht in Tore umwandeln". Dass die DSG das flotte, laufintensive Spiel im Mittelfeld klar dominierte, steht außer Frage, trotzdem blieben die Treffer aus, weil der letzte Pass, der letzte Wille, das Spiel zu entscheiden, das Glück oder einfach nur die Genauigkeit fehlten.

    Die Breitenthalerinnen setzten ausschließlich mit Einzelaktionen Nadelstiche in der Offensive, wie zum Beispiel in der 15. Minute durch Cathrin Jungbluth. Als die Kirn-Sulzbacherinnen Carina Bremm und Sabrina Lorenz sich nicht einig werden konnten, wer den Ball für sich behaupten soll, schnappte sich Cathrin Jungbluth die Kugel und ging mit viel Tempo in den Strafraum. Sie ließ den Winkel zum Tor aber dann so spitz werden, dass SCK-Keeperin Christina Porth kaum Mühe hatte zu klären.

    Zwischenzeitlich musste die DSG aber sogar um das Unentschieden bangen. Kathrin Dräger registrierte nämlich, dass Breitenthals Torfrau Kathrin Claßen weit vor ihrem Tor stand und setzte einen gefühlvollen Heber aus 25 Metern an. Pechsache für die Kirn-Sulzbacherin, dass der Ball nur auf die Querlatte tropfte. Die strittigste Szene ereignete sich kurz nach der Pause, als Kathrin Dräger einen Angriff über die linke Seite startete und einen Bogen um ihre Gegenspielerin Sara Lang machte. Im Strafraum angekommen, wusste sich die Breitenthalerin nur noch mit einer Grätsche zu helfen. "Die Zuschauer und ich waren überzeugt, dass es ein klarer Elfmeter war", erklärte SCK-Trainer Markus Schaaf. Es war allerdings eine schwierige Entscheidung für Schiedsrichter Martin Lind vom TV Hettenrodt. Tatsächlich traf Sara Lang ihre Gegenspielerin, doch sie berührte bei ihrer Attacke auch minimal den Ball.

    Derbytypische Foulspiele blieben natürlich auch in Kirn-Sulzbach nicht aus. Lind hatte gerade auf Freistoß entschieden, als in seinem Rücken DSG-Akteurin Sandra Reichard in Anna-Lena Selzer rutschte (67.). Die Kirn-Sulzbacherin konnte zwar weiterspielen, doch es war nicht die einzige Situation an diesem Abend, die eine Gelbe Karte hätte nach sich ziehen müssen, um das Derby insgesamt ruhiger zu halten.

    Für Schaaf ging das 0:0-Unentschieden als "leistungsgerecht" in Ordnung. Sein Gegenüber Alletter erkannte nach der Worms-Niederlage einen "weiteren kleinen Rückschlag".

    Regionalsport Süd - Klasse 8 - Frauenfußball
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