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    Weyand erwartet hammerharte Runde

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    Christoph Erbelding

    M Hochstätten. Die Vorfreude auf die Saison der Fußball-Bezirksklasse Ost ist groß. Das wurde bei der Hinrundenbesprechung in Hochstätten deutlich. Karl-Heinz Weyand bezeichnete die Liga, die mit hochkarätigen neuen Spielern und starken Aufsteigern aufgepeppt wird, als "eine der interessantesten Klassen in der kommenden Spielzeit." Der Bezirksvorsitzende sagte: "Die ersten sechs Teams könnten ohne Weiteres auch in der Bezirksliga mithalten. Das wird eine hammerharte Runde. Ich hoffe, dass die Zuschauer dies auch honorieren."

    Der große Konkurrenzkampf, der für die Liga erwartet wird, war in Ansätzen auch bei Tagung zu erkennen. Fast schon traditionell hektisch wurde es bei der Terminierung der Spieltage, wenngleich die hitzigsten Diskussionen nicht um die Begegnungen der ersten, sondern um jene der Reservemannschaften in der ebenfalls behandelten Kreisklasse Ost 2 entbrannten. Dem Wunsch der SG Meisenheim III, ihre Heimspiele sonntags um 11 Uhr auszutragen, begegneten die meisten Vereine mit Unverständnis. "Do muss mer jo schon um 8 Uhr losfahre", machte eine überzogene Äußerung die Runde. Staffelleiter Otfried Seefeldt, Wolfgang Staub, der das Amt in der Kreisklasse von Seefeldt übernommen hat, und Weyand mussten das ein oder andere Machtwort sprechen.

    Immerhin: Die Terminierung des ersten Spieltags der Bezirksklasse verlief ohne große Nebengeräusche. Die SG Hüffelsheim/Niederhausen II und der TSV Hargesheim haben die Ehre, die Saison am Samstag, 13. August, um 17 Uhr in Hüffelsheim zu eröffnen. Alle weiteren sieben Spiele der ersten Runde werden am Sonntag angepfiffen. Interessant: Bereits zum dritten Mal in den vergangenen vier Spielzeiten treffen Karadeniz Bad Kreuznach und Türkgücü Ippesheim gleich zu Beginn der Saison aufeinander. Nachdem die Ippesheimer ihre Verwunderung darüber zum Ausdruck gebracht hatten, wurden sie von Seefeldt belehrt, dass die Terminierung anhand eines Schlüssels geschieht, auf den die Vereine Einfluss nehmen können, wenn sie ihre Wünsche rechtzeitig anmelden - das war jedoch von Ippesheimer Seite aus nicht geschehen. Das neuerliche Derby zum Auftakt ist ein Produkt des Zufalls.

    Wer dieses Spiel pfeifen wird, steht noch nicht fest. Dass die Mannschaften der Bezirksklasse zu wenig für das Schiedsrichterwesen im Kreis tun, hingegen schon - zumindest, wenn es nach der Meinung von Christian Wendel geht. Der Vertreter der Kreisschiedsrichtervereinigung präsentierte Zahlen, um das zu belegen: Kaum ein Klub stellt mehr als drei aktive Schiedsrichter, viele Vereine haben gar keinen Referee auf der Liste. "Wenn manche unserer Leute nicht bereit wären, zwei- oder sogar dreimal an einem Wochenende zu pfeifen, würde es sehr schlecht aussehen", erklärte Wendel. Gerade Spieler, die vor dem Ende ihrer Laufbahn stehen, sollten sich überlegen, als Schiedsrichter einzusteigen, regte Wendel an, "im mittleren Alter zwischen 35 und 50 Jahren fehlen Leute". Die Vereine seien wiederum gefordert, potenzielle Kandidaten zu motivieren.

    Regionalsport Süd - Klasse 4 - Bezirksklassen
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