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    Wagner, Schmell und Baum deklassieren VfL Sponheim

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    Drin ist das Ding: Peter Wagner (nicht im Bild) hat die SG Disibodenberg soeben in Führung geköpft, was von der Fankurve bejubelt wird. Schiri Bernd Schneider (rechts) zeigt es an: Das Tor zählt. Die Sponheimer (von links) Sonu Augustin, Martin Ban und Can Turgay haben das Nachsehen.
Foto: Klaus Castor
    Drin ist das Ding: Peter Wagner (nicht im Bild) hat die SG Disibodenberg soeben in Führung geköpft, was von der Fankurve bejubelt wird. Schiri Bernd Schneider (rechts) zeigt es an: Das Tor zählt. Die Sponheimer (von links) Sonu Augustin, Martin Ban und Can Turgay haben das Nachsehen.
    Foto: Klaus Castor

    Entsprechend unterschiedlich fielen die Analysen der beiden Trainer aus. Oliver Kurz, der beim VfL verletzungsbedingt erst im kommenden Jahr wieder mitspielen kann und in der Defensive schmerzlich vermisst wurde, war bedient: "Nach dem 0:2 wollten wir zu viel und sind auseinandergebrochen. Das war schlimm mit anzuschauen. Aber in diesem Ergebnis spiegeln sich wohl auch ein wenig unsere letzten Trainingseinheiten wieder. Das reicht nicht, um oben zu bleiben." SG-Trainer Björn Bonenberger fand hingegen naturgemäß lobende Worte: "Wir hatten den Gegner nach dem 2:0 dort, wo wir ihn haben wollten, und konnten durch unser Kombinationsspiel in die offenen Räume stoßen. Jetzt wollen wir so lange wie möglich oben bleiben."

    Beide Übungsleiter hatten den entscheidenden Moment der Partie schnell erkannt: Das zweite Tor der Gastgeber sorgte für einen Bruch im Spiel der Gäste, die eigentlich ganz gut in den zweiten Durchgang gestartet waren und den Druck erhöht hatten. Doch nachdem Benjamin Schmell mitten in dieser (einzigen) VfL-Drangperiode nach Flanke von Daniel Baum aus drei Metern eingelocht hatte (56.), nahm das Unheil aus Gäste-Sicht seinen Lauf. In der Abwehr hatten die Gäste fortan in fast allen Zweikämpfen das Nachsehen. So standen sie Spalier bei den weiteren Treffern von Peter Wagner (59.), Schmell (61.) und Baum in der 73. Minute.

    Mindestens einer dieser drei Offensivspieler war somit an jedem Tor der SG beteiligt. Schon das 1:0 vor der Pause hatten Eckball-Schütze Schmell und Wagner, der per Kopf zur Stelle war, zusammen herausgearbeitet (26.). Insbesondere Schmell, der beste Mann auf dem Platz, war schlicht und ergreifend zu flott für die Sponheimer Abwehrspieler. "Unsere Stürmer haben einen guten Tag erwischt", hielt Bonenberger folgerichtig fest, ohne dabei zu vergessen, dass auch die Abwehrreihe der SG ihren Anteil am Erfolg gehabt hatte. Denn sie hatte es geschafft, das gefährliche VfL-Sturmduo um den langen Sascha Kumpa und den wuseligen Paul Gorr aus dem Spiel zu nehmen. Nur Kumpa hatte vor der Pause eine Chance, schloss jedoch zu schwach ab (7.).

    Regionalsport Süd - Klasse 4 - Bezirksklassen
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