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    VfL dreht das Topspiel

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    Michael Lorenz (vorne) scheint der Torschütze des 4:2 für den VfL zu sein, doch der Spielertrainer schaute die Kugel bestenfalls ins Netz. Als letzter am Ball war sein Bruder Timmy (nicht im Bild). 
Foto: Greber
    Michael Lorenz (vorne) scheint der Torschütze des 4:2 für den VfL zu sein, doch der Spielertrainer schaute die Kugel bestenfalls ins Netz. Als letzter am Ball war sein Bruder Timmy (nicht im Bild).
    Foto: Greber

    "In der ersten Hälfte war unsere Abwehrleistung eine Katastrophe", resümierte Lorenz. Die Spvgg Teufelsfels, die im gesamten Spiel nicht ernsthaft gefährlich wurden, kam nur durch Standards vor den Strafraum des VfL. Zum ersten Mal in der sechsten Minute. Spielertrainer Thomas Jung trat einen Freistoß lang in den Sechzehner, wo Fabian Tressel frei abschließen konnte. Trotz der Führung machte nicht die Spielvereinigung, sondern Weierbach das Spiel. Allerdings agierten die Gastgeber zu harmlos. Die Angriffe verpufften im Nichts. Konsequenterweise nutzte Kerim Tlili in der 32. Minute einen weiteren Freistoß für die glückliche 2:0-Führung der Gäste.

    Alletter und Lorenz hatten in der Halbzeitpause also einiges anzusprechen. "Wir haben einen Weckruf gebraucht", so Lorenz. Und der ist bei seinem Team angekommen. Weierbach kam wie ausgewechselt aus der Kabine und zelebrierte in der Anfangsphase der zweiten Hälfte das Spiel. Marvin Ensch flankte die Kugel in den Strafraum, wo Michael Lorenz am höchsten stieg und zum 1:2 einnickte. Zwei Minuten später bewies Artur Maslanka die Gefährlichkeit bei VfL-Standards: Er schlug einen Freistoß aus 40 Metern zu Ensch, der das Leder elegant annahm, sich drehte und den Ausgleich erzielte. In der 53. Minute schickte Matthias Müller Lorenz auf Reisen, der das Laufduell gegen Johann Fuchs gewann und den Ball über den herauseilenden Günter Schneider lupfte.

    Das Spiel war gedreht und Teufelsfels vollends abgemeldet. Weierbach drückte weiter aufs Gas und erhöhte durch Timmy Lorenz (71.) und Patrik Schmidt (77.) auf 5:2.

    Jung konnte sich nur noch einmal auf der rechten Abwehrseite der Weierbacher durchsetzen und auf Valentin Rothgeb passen, der zum 5:3 traf. Trotzdem fasste der Teufelsfelser Trainer das Spiel auf den Punkt zusammen: "Die Weierbacher haben verdient gewonnen, weil sie über die gesamte Spieldauer die aktivere und bessere Mannschaft waren." Allerdings sorgte er sich um seinen Kader: "Wir sind schon mit Verletzten Spielern hier angetreten. Im Laufe des Spieles mussten wir dann weitere Verletzungen hinnehmen. Dass trifft uns mehr als die Niederlage."

    Durch den Heimerfolg bleibt der VfL der Primus der Bezirksklasse und sonnt sich weiterhin mit knappem Vorsprung ungeschlagen auf Platz eins der Tabelle.

    Regionalsport Süd - Klasse 4 - Bezirksklassen
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