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    TuS: Auler geht nach sechs erfolgreichen Jahren

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    Andreas Auler (vorne) wird den TuS als Trainer verlassen, Ercan Özcep (hinten) bleibt. 
Foto: B&P Schmitt
    Andreas Auler (vorne) wird den TuS als Trainer verlassen, Ercan Özcep (hinten) bleibt.
    Foto: B&P Schmitt

    "Der Verein und ich waren der gleichen Meinung. Es ist Zeit, dass noch mal frischer Wind reinkommt", sagt Auler, "deshalb gab es auch keinen Streit oder Stress." Auler, der Rheinböllen damals für die C-Klasse zugesagt hatte, übernahm dann doch einen B-Ligisten. "Über die Relegation ging es damals hoch", erinnert sich Auler, der noch viel mehr Daten parat hat. "Im ersten Jahr wurden wir Siebter, dann kam Özci dazu. Wir wurden Zweiter. In meinem dritten Jahr wurden wir dann Meister, dann in der A-Klasse Siebter, dann Zweiter." Und Aulers Tabellenplatz-Serie in Rheinböllen - 7, 2, 1, 7, 2, 1 - hätte vielleicht gehalten, "aber dann sind wir ja leider in die Bezirksliga aufgestiegen", schmunzelt er.

    Wem es während der Winterpause entfallen ist: Der TuS wurde durch den Rückzug von Mayen II in den überkreislichen Fußball gespült, freigeschwommen hat er sich dort längst. Auch dank Auler, der von außen coacht, während Özcep auf dem Platz steht. Am Sonntag wird wohl der an der Schulter verletzte Özcep draußen stehen - und Auler wegen einer Familienfeier fehlen. "Das ist das erste Mal in 13 Jahren, in denen ich Trainer bin, aber das Spiel ist leider verlegt worden." Grund: Am Samstag, dem Ursprungstermin, spielt Drittligist TuS Koblenz - und die umliegenden Vereine wie Metternich dürfen ihre Spiele verlegen.

    Dass es für Rheinböllen schwer wird, in der Kaul ein Bein auf den Boden zu bekommen, macht schon die Personalsituation deutlich: Die Torhüter Andreas Acht, Bastian Zinß und Daniel Schubert sind wie Feldspieler Christoph Schulz (Muskel) angeschlagen. Lucas Pradel und Nico Hohl sind erst in zwei Wochen wieder da, sie sind zusammen in den USA. Und Tim Flesch befindet sich nach wie vor in Neuseeland.

    Und Auler nach wie vor in Rheinböllen. Wo seine Reise nach der Saison hingeht, davon lässt er sich selbst überraschen. "Ich würde gern als Trainer weitermachen, wenn es passt. Zwei Anfragen gibt es." Sein Heimatverein Sargenroth ist nicht dabei. "Sie suchen eher einen Spielertrainer", weiß Auler. Das tut auch Rheinböllen, weiß Özcep. "So eine Lösung wie damals, als ich zu Andi kam, schwebt uns vor", sagt der TuS-Spielertrainer. Gespräche mit Kandidaten hat es schon gegeben. Einer ist ein früherer Mitspieler Özceps aus Binger Zeiten. "Er spielt jetzt im Südwesten in der B-Klasse, ist dort Kapitän." Mehr verrät Özcep nicht. Noch nicht. Mirko Bernd

    Regionalsport Süd - Klasse 2 - Bezirksliga Nahe
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